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Erkelenz
Attac diskutiert: Raus aus der Kohle

Erkelenz. Regionalgruppe Kreis Heinsberg lädt heute zur Podiumsdiskussion ein.

Raus aus der Kohle - und was danach? Diese Frage stellt die Attac-Regionalgruppe Kreis Heinsberg heute, Donnerstag, 1. September, im Rahmen einer Podiumsdiskussion in der Leonhardskapelle, Gasthausstraße, Beginn ist um 19.30 Uhr. Die Veranstaltung findet gemeinsam mit der Arbeitsgruppe Energiesynode des Kirchenkreises Jülich, KlimaTisch Erkelenz und der Attac Schwerpunkt-Arbeitsgruppe "Globale Armut und Klimaschutz solidarisch überwinden". Auf dem Podium diskutieren Jens Sannig, Superintendent des evangelischen Kirchenkreises Jülich, Dagmar Paternoga, Mitglied des Attac-Rates, und Andreas Schuflitz, Mitglied und Initiator von KlimaTisch Erkelenz.

Unter anderem geht es heute Abend darum, dass es keinen vernünftigen Ausstieg ohne sofortigen Einstieg in den Strukturwandel geben kann. Damit ist Verantwortungsbewusstsein denjenigen gegenüber gemeint, dass Betriebe und Beschäftigte, die von Aufträgen der Tagebaue und Kohlekraftwerke leben, nicht vergessen werden dürfen. Bedeutend seien, so Attac, auch Fragen danach, wie die Brachen, die die Tagebaue in die Landschaft reißen, rekultiviert werden können. Nach der Kohle brauche es Wege, die die von einem Tagebau betroffene Region gehen könne.

Die Initiatoren der Diskussion sprechen auch über die Gründe, die dafür sprechen, den Kohleabbau zu beenden - Schluss mit der Zerstörung von Kulturlandschaften und Ortschaften, Schluss mit Zwangsumsiedlung.

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