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Erkelenz
Bäderbetrieb: Gutachten fordert 3,5 Vollzeitstellen

Erkelenz: Bäderbetrieb: Gutachten fordert 3,5 Vollzeitstellen
Beliebt ist das Erka-Bad in Erkelenz unter anderem wegen seiner Attraktionen wie der 65 Meter langen Rutsche. FOTO: Jürgen Laaser (ARCHIV)
Erkelenz. Die Stadt Erkelenz hat ein Gutachten in Auftrag gegeben, das sich mit der Personalsituation beschäftigt.

Wenn Dr. Hans-Heiner Gotzen, der Erste Beigeordnete der Stadt Erkelenz, vom Erka-Bad spricht, dann fällt ihm spontan das Stichwort "Erfolgsgeschichte" ein. In der Sitzung des Ausschusses für Kultur und Sport sprach Hans-Heiner Gotzen über die Auslastung des Erka-Bades.

Das 2012 eröffnete Erka-Bad verzeichnet nach Angaben der Verwaltung stetig steigende Besucherzahlen. Seit 2012 schwammen 766.337 Badegäste im Erka-Bad. Im Jahr 2016 kamen 242.596 Besucher, darunter 165.163 zahlende Gäste, 62.360 Schüler im Rahmen des Schulsports und 15.073 Vereinsschwimmer. Bis zum 31. Mai 2017 zählte das Erka-Bad bereits 98.810 Badegäste (Aufteilung: 65.197, 26.250 und 7363). Weil die Besucherzahlen in den Ferienzeiten über dem Durchschnitt der übrigen Monate liegen, geht die Stadt davon aus, dass die Gesamtzahl des Jahres 2017 noch höher als 2016 ausfallen wird. Die Badegäste kommen nicht nur aus Erkelenz, sondern vielfach auch aus Nachbarkommunen bis hin zur Region Aachen.

Beliebt sei das Erka-Bad unter anderem wegen seiner Attraktionen wie der 65 Meter langen Rutsche, dem Strömungskanal, dem separaten Kleinkinderbereich, dem Sportbecken und der Liegewiese im Freibad.

Das Ziel der Stadt Erkelenz laute daher, so Gotzen, dem hohen Anspruch an Sicherheit und Sauberkeit weiterhin gerecht zu werden. Im vergangenen Oktober habe die Stadt Erkelenz ein Gutachten zur personalwirtschaftlichen Optimierung durch die Deutsche Gesellschaft für das Badewesen in Auftrag gegeben. Berücksichtigt wurden das Erka-Bad und die Schwimmhalle in Gerderath. Dieses Gutachten sollte die Anzahl der notwendigen aufsichtführenden Kräfte zur Gewährleistung der Wasseraufsicht ermitteln. Für das Erka-Bad kam das Gutachten zu dem Schluss, dass in der so genannten Schwachlastzeit zwei Fachkräfte, in der Normallastzeit drei, in der Spitzenlastzeit jedoch vier Fachkräfte erforderlich sind. Für Gerderath kam das Gutachten auf eine Kraft.

Unterm Strich lautet das Ergebnis, dass 11,5 Vollzeitstellen nötig sind, um alle Bereiche abzudecken. Bislang fehlen 3,5 zusätzliche Vollzeitstellen, die im Stellenplan 2018 eingeplant und zeitnah besetzt werden sollen. Die zusätzlichen Aufwendungen belaufen sich auf etwa 148.500 Euro pro Jahr. Der Ausschuss für Kultur und Sport stimmte diesen Plänen zu.

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