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Erkelenz
CGE läuft wieder für Brasilien und Indien

Erkelenz: CGE läuft wieder für Brasilien und Indien
Ein Team aus Schülern und Lehrern bereitet den Sponsorenlauf schon vor. Jetzt erzählten die Organisatoren über die zu unterstützenden Projekte der Eine-Welt-AG. FOTO: Back
Erkelenz. Der Sponsorenlauf des Cusanus-Gymnasiums ist fest etabliert. Am 7. Juli machen sich die Schüler wieder auf den Weg. Von Anke Backhaus

Die Schüler des Cusanus-Gymnasiums laufen wieder - und zwar für den guten Zweck. Sehr etabliert ist der alle zwei Jahre stattfindende Sponsorenlauf. Das Motto lautet dabei stets "Wir wandern für Kinder in Indien und Brasilien". Der Startschuss des Laufs erfolgt am Freitag, 7. Juli, und unterstützt die Eine-Welt-Projekte, die die Schule seit vielen Jahren begleiten.

Die Cusanus-Gymnasium-Schüler Lara Zander, Lena Lemme, Maleika Kerime, Alissa Kaufman und Peter Parnow sind in diesen Tagen mit der Organisation des Sponsorenlaufs beschäftigt. Sie, als Vertreter der Eine-Welt-AG, sind gerade viel in den Klassen unterwegs, um Details zum Sponsorenlauf zu vermitteln.

Bruno Bürger, der ehemalige Lehrer am CGE, ist nach wie vor so etwas wie das Gesicht der AG und vor allem Kenner der Situationen vor Ort in Brasilien und Indien. "Wir haben im Jahr 1998 zum ersten Mal den Sponsorenlauf organisiert. Er soll mit dazu beitragen, dass die Schüler lernen, soziale Verantwortung zu übernehmen. Wir wollen sie hinführen zu einem selbstbestimmten Leben in Freiheit." Dazu zählt auch, die seit Jahren laufenden Projekte in Indien und Brasilien zu unterstützen. Das Ziel lautet zwar, die Eigenständigkeit beider Projekte zu erreichen, doch nach wie vor ist Unterstützung aus Erkelenz notwendig.

Die Schüler, die in die Organisation eingebunden sind, haben die Projekte vorgestellt. So geht es in Indien in der Stadt Tiruvuru um das Jungen- und Mädchenheim IDEAS und in Brasilien in Salvador de Bahia um das Kinder- und Jugendprojekt "Erziehung zur Freiheit" von Aluisio Pereira. Mehr als 40 Cusaner haben in den zurückliegenden 20 Jahren bereits Freiwilligendienste vor Ort geleistet.

Während das Projekt in Indien sich glücklich schätzt, mehrere Sponsoren zu haben, werden die Brasilianer lediglich vom CGE unterstützt. In beiden Fällen können die Cusaner allerdings durchaus davon sprechen, schon viel erreicht zu haben. Beispiel Brasilien: Das Projekt beinhaltet eine Vorschule, in der die Kinder alphabetisiert werden, denn nur so können sie eine Schule besuchen. Die Vorschule kostet jedoch Geld, das viele Familien nicht haben.

Zum Sponsorenlauf selbst: Die Schüler sind noch damit beschäftigt, Sponsoren zu finden, die die erlaufenen Kilometer sponsern. Wie viel die Sponsoren für jeden Kilometer bezahlen wollen, entscheiden sie selbst. Den Schülern zur Verfügung stehen unterschiedliche Routen (acht bis 20 Kilometer), zum Beispiel in Richtung Haus Hohenbusch oder Schloss Tüschenbroich. Ganz bewusst hat man sich für schöne Ausflugsziele entschieden. "Das ist dann auch gut für die Klassengemeinschaft", unterstreichen die Schüler.

Übrigens: Die Kinder in Brasilien und Indien wandern zeitgleich wieder mit. Bruno Bürger: "Sie sind schon sehr gespannt auf unseren Lauf."

Quelle: RP
 
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