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Erkelenz
Chefinnen der Bezirksregierungen am Tagebaurand

Erkelenz. Die Regierungspräsidentinnen von Düsseldorf und Köln informierten sich in Mönchengladbach, wie Titz, Jüchen, Erkelenz und Mönchengladbach die Zukunft mit und nach dem Tagebau Garzweiler II vorbereiten. Von Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners (Mönchengladbach) und den Bürgermeistern Peter Jansen (Erkelenz), Harald Zillikens (Jüchen) und Jürgen Frantzen (Titz) ließen sich Anne Lütkes (Düsseldorf) und Gisela Walsken (Köln) über die beabsichtigte Gründung eines Zweckverbands sowie den aktuellen Planungsstand unterrichten.

Wie könnte sich die Tagebaufolgelandschaft bis zunächst zum Jahr 2035 entwickeln? Mit dieser Frage hatten sich im Herbst 2016 wie berichtet externe Experten und Planungsbüros in einer einwöchigen Werkstatt in Wanlo beschäftigt. Deren Ergebnisse sind in ein "Drehbuch zur Tagebaufolge(n)landschaft" eingeflossen, das den Regierungspräsidentinnen als Dokumentationsheft überreicht wurde.

Seit drei Jahren arbeiten die Kommunen in einem Informellen Planungsverband zusammen, der derzeit in einen Zweckverband überführt wird. Dieser verleiht ihnen nicht zuletzt in der Beantragung von Fördermitteln mehr Gewicht und schafft den rechtlichen Rahmen für die künftige Zusammenarbeit. Die Regierungspräsidentinnen lobten das Ergebnis der interkommunalen Zusammenarbeit und sagten ihre volle Unterstützung für diese neue Form des Angehens des Strukturwandels zu, heißt es in einer Pressemitteilung zum Treffen. Oberbürgermeister Reiners erklärte: "Ich begrüße sehr, dass die Belange der Tagebaurandkommunen in den Regionalplänen und im Braunkohlenplan Niederschlag finden werden und freue mich über die Unterstützung der Bezirksregierungen."

Quelle: RP
 
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