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Erkelenz
Das lange Warten auf eine Verkehrsberuhigung endet

Erkelenz. Die Kreisstraße 32 in Hetzerath erhält drei Einengungen damit in Zukunft nicht mehr gerast werden kann. Von Andreas Speen

Der für Hetzerath zuständige Bezirksausschuss ist erleichtert. Nach mehr als eineinhalbjähriger Diskussion ist eine Lösung gefunden worden, wie die Kreisstraße 32 auf Höhe des Sportplatzes verkehrsberuhigt und die Sicherheit für Fußgänger erhöhen werden können. Der Ausschuss stimmte ohne Gegenstimme zu, so dass die Maßnahme jetzt schnell umgesetzt werden kann.

Geplant ist, auf der Kreisstraße 32 drei Einengungen aus mobilen Elementen einzurichten, die den Verkehr abbremsen und zur Gegenseitigen Rücksichtnahme zwingen. Die Fahrradfahrer werden seitlich daran vorbeigeleitet. Landwirtschaftlicher und Lastverkehr bekommen ausreichend Platz. Das mittlere der Elemente wird gegenüber dem Wirtschaftswege am Sportplatz angebracht. "Wir haben mit dieser Lösung eine Kehrtwende beim Kreis Heinsberg erlebt. Jetzt bekommen wir eine echte Verkehrsberuhigung und nicht nur eine Querungshilfe", kommentierte Thomas Eickels, der Vorsitzende des Bezirksausschusses für Granterath und Hetzerath.

Zunächst war dem Ausschuss vorgeschlagen worden, auf der K 32 eine solche Querungshilfe zu installiert werden, um am Sportplatz die Sicherheit von Fußgängern zu erhöhen. Der Sportplatz und der landwirtschaftliche Verkehr hätten dann über die bestehende Verbindung zur Feldstraße angebunden werden sollen, die Ausfahrt des Wirtschaftsweges am Sportplatz sollte durch eine Schranke geschlossen werden. Dem Plan des Kreises Heinsberg, die Geschwindigkeit auf der Durchgangsstraße in Hetzerath zu drosseln, hatte der Bezirksausschuss im Januar 2015 grundsätzlich zugestimmt, der Schließung des Wirtschaftsweges allerdings nicht. Beantragt wurde eine Ortsbegehung. "Diesen hat es vor etwa drei Monaten gegeben", informierte Eickels jetzt im Bezirksausschuss. "Anwohner, Landwirte und Stadtverwaltung haben daran teilgenommen." Anschließend sei die Idee der drei den Verkehr einengenden Elemente entstanden: "Es war gut, dass wir hartnäckig waren." Unter anderen begrüßte Beate Schirrmeister-Heinen (Grüne) diese Lösung. Zwar sei in diesem Straßenabschnitt nur Tempo 30 erlaubt, in Realität aber handele es sich um "eine Rennstrecke". Diese Situation werde bald Geschichte sein, versprach Thomas Eickels (CDU): "Der Kreis steht in den Startlöchern und wartet nur auf unser Okay."

Quelle: RP
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