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Erkelenz
Deutsche Glasfaser will in zwei Gewerbegebiete

Erkelenz. Deutsche Glasfaser und Wirtschaftsförderung der Stadt hatten zu einem Unternehmerfrühstück eingeladen.

Die Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser hat angeboten, die Gewerbegebiete Gipco und Erkelenz-Süd mit einem Glasfasernetz zu versorgen. Voraussetzung für den Bau dieses Netzes ist - ähnlich wie in den Ausbaugebieten für Privatanschlüsse - eine Nachfragebündelung, bei der sich 50 Prozent der ansässigen Betriebe für einen solchen Anschluss entscheiden müssen.

Um das Projekt vorzustellen, hatte die Deutsche Glasfaser gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Erkelenz zu einem Unternehmerfrühstück bei der Firma Schaaf in den Gewerbe- und Industriepark Commerden (Gipco) eingeladen. Bürgermeister Peter Jansen betonte in seiner Begrüßung, wie wichtig eine gute Breitbandanbindung gerade für Unternehmen ist, und er erklärte in einer Pressemitteilung zu dieser Veranstaltung, dass jede mögliche Verbesserung der Infrastruktur von der Stadt Erkelenz begrüßt und unterstützt werde: "Hierdurch werden Standortvorteile und Entwicklungsmöglichkeiten für die Unternehmen geschaffen und eine Nachfrage beantwortet, auf die wir bei nahezu jedem Unternehmensbesuch treffen." Eine hochmoderne Telekommunikationsinfrastruktur und schnelle Datenanbindungen seien Voraussetzung für einen zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort. Das Angebot der Deutschen Glasfaser bringe nicht nur für die Unternehmen einen entscheidenden Vorteil, auch die Stadt Erkelenz würde als Wirtschafts- und Unternehmensstandort "enorm an Attraktivität gewinnen und einen weiteren entscheidenden Schritt in Richtung zukunftsfähiger Infrastruktur gehen".

Daniel Hirsch von der Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser erläuterte die Voraussetzungen für den Bau des Netzes und die damit verbundenen technologischen Möglichkeiten für die Firmen. Interessierten Unternehmern, die an der Veranstaltung nicht hatten teilnehmen können, stehe er als Ansprechpartner zur Verfügung.

Bürgermeister Peter Jansen dankte der Firma Schaaf dafür, dass sie ihre Räume für die Informationsveranstaltung zur Verfügung gestellt hatte. Im Anschluss nutzten einige Unternehmer die Möglichkeit, ihren "Nachbarn Schaaf" bei einer Führung näher kennenzulernen.

(spe)
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