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Erkelenz
Die Adventszeit genießen

Erkelenz: Die Adventszeit genießen
Zum Weihnachtsdorf wurde der Erkelenzer Weihnachtsmarkt umbenannt, um dessen Charakter als gemütlicher, gerne angenommener Treffpunkt zu unterstreichen. FOTO: JÜRGEN LAASER (Archiv)
Erkelenz. Erkelenz bereitet die Adventszeit vor. In der sollen das Weihnachtsdorf, der mittelalterliche Weihnachtsmarkt und ein verkaufsoffener Sonntag mit Besuch des Nikolauses, der Kleinen etwas bringt, in die Innenstadt locken. Von Andreas Speen

Der Weihnachtsmarkt in Erkelenz heißt ab diesem Jahr Weihnachtsdorf. Das soll den Charakter als beliebten Treffpunkt in der Ortsmitte unterstreichen, an dem es vor allem abends richtig voll wird. Von einem Weihnachtsmarkt im klassischen Sinn erwarteten die Besucher mehr Verkaufsangebote, die in Erkelenz aber nicht geboten werden, heißt es aus dem Rathaus. Stadtmarketing und Veranstalter hätten deshalb Konzept und Namen angepasst.

Eröffnet wird das Weihnachtsdorf am Dienstag, 22. November, um 17.30 Uhr, indem mit Kindern gemeinsam der Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz gegenüber dem Alten Rathaus geschmückt wird - jeder kann dabei mithelfen. Musikalisch umrahmt wird die Aktion vom Städtischen Musikverein Erkelenz und dem Frauenchor "Miniangel" aus Rath-Anhoven unter der Leitung von Jürgen Pelz. Geöffnet hat das Weihnachtsdorf anschließend bis zum 22. Dezember montags bis donnerstags von 12 bis 21 Uhr und freitags bis sonntags von 12 bis 22 Uhr. Veranstalter Jens Schmidt kündigt an, dass es "immer freitags und samstags ab 18 Uhr Livemusik im Weihnachtsdorf am Alten Rathaus geben wird".

Neben dem kulinarischen Angebot im Weihnachtsdorf gibt es einen Stand mit Werkzeug aus Schokolade und einen mit Schals, Tüchern und Mützen. "Außerdem haben wir wieder die Flexibude, an der an ein oder zwei Tagen Erkelenzer ihre Produkte anbieten", kündigt Nicole Stoffels vom Stadtmarketing an. Auch zum Angebot gehört erneut die Eisstockbahn.

Der mittelalterliche Weihnachtsmarkt auf der Burg findet am 26. und 27. November statt. Am Samstag ist von 12 bis 22 Uhr und am Sonntag von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Verkaufsstände rund um die Burg, Auftritte der Bands Vrevel und Satyrias sowie für Samstagabend eine Feuershow kündigt Organisator Peter Fellmin an - "weiterhin alles bei freiem Eintritt". Sehr freut Fellmin sich zudem, dass der Verein "Freunde der Burg" zu diesem Anlass erstmals die Möglichkeit hat, Besucher auf das neue Burgdach führen zu können: "Wir hatten jetzt die endgültige Abnahme mit dem fertiggestellten Boden, so dass wir für den mittelalterlichen Weihnachtsmarkt zwei Führungen pro Tag planen. Details befinden sich aber noch in der Planung."

Der Besuch des Nikolauses beim Erkelenzer Weihnachtsdorf wird in diesem Jahr für das zweite Adventswochenende angekündigt. Die Geschäfte in der Innenstadt haben am Sonntag, 4. Dezember, von 13 bis 18 Uhr geöffnet, wozu Patrick Stracke vom Gewerbering Erkelenz erklärt: "Höhepunkt des Tages dürfte - vor allem für die Kinder - wieder der Nikolausbesuch werden. Gegen 16.30 Uhr wird er in einer Kutsche an der Volksbank erwartet. Von dort fährt er über die Kölner Straße, wo an vier Geschäften gestoppt wird, deren Inhaber Kleinigkeiten an die Kinder verschenken. Gegen 17 Uhr wird der Nikolaus dann traditionell am Alten Rathaus ankommen." Dort soll er mit Hilfe von Bürgermeister Peter Jansen wieder kleine Geschenktüten an die Kinder verteilen, die vom Gewerbering Erkelenz gefüllt werden. Patrick Stracke kündigt an: "400 Stück werden es in diesem Jahr sein."

Quelle: RP
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