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Erkelenz
Die Bibel - kein verstaubtes Relikt

Erkelenz: Die Bibel - kein verstaubtes Relikt
Organisatoren und Initiatoren: Pastor Werner Rombach (l.) und Pastor Robin Banerjee. FOTO: Heldens/Foto: de Kleine (Archiv)
Erkelenz. Erkelenzer lesen aus der Bibel, Teil II. Das Projekt, das 2010 erfolgreich begann, wird am Samstag, 5. März, fortgesetzt. Erneut sind bekannte Erkelenzer die Bibel-Leser, die zeigen, dass das "Buch der Bücher" durchaus lebendig ist. Von Gabi Laue

Aus den Gemeinden der Pfarrer Werner Rombach und Robin Banerjee heraus ist der Anstoß gekommen, das Projekt "Erkelenzer lesen aus der Bibel", das 2010 auf sehr großes Publikumsinteresse gestoßen war, fortzusetzen - und so kommt es, dass am 5. März wieder zehn bekanntere Erkelenzer in St. Lambertus über die Bibel, ihr Verhältnis zu diesem für Christen besonderen Buch und ihre liebste Bibelstelle sprechen werden. Neu ist bei der zweiten Auflage des Projektes, dass zuvor an drei Abenden die "Bibel-Leser" schon in den Kirchen von Schwanenberg, Venrath sowie Immerath (neu) zu erleben sind. Es wird zu drei "Sofa-Gottesdiensten" eingeladen, welche in der evangelischen Kirchengemeinde Schwanenberg seit zweieinhalb Jahren auf reges Interesse stoßen.

Die Geschichten des Alten und Neuen Testaments geben vielen Menschen Orientierung im Leben, stärken Lebensmut und Glaube. Die "Bibel-Leser" werden am 5. März darüber berichten, wie sie die Bibel erleben und in ihr Leben eingebunden haben. "Es ist gut, dass einmal andere, nicht die Pastoren, die Bibel auslegen", sagt Robin Banerjee, "das tun Menschen, von denen man es nicht erwartet. Sie sprechen in einem anderen Ton, mit einem anderen Hintergrund. Das Projekt macht deutlich, dass die Bibel kein verstaubtes Relikt der Kirche ist, sondern durch eine solche persönliche Auseinandersetzung sofort lebendig wird", verspricht Banerjee sich von dem Abend "Erkelenzer lesen aus der Bibel". Vortragen werden Christoph Binger (Notar), Markus Forg (Bestatter), Wolfgang Klein (Präsident Stunk Erkelenz), Inge Koch-Wittmann (Lehrerin am Cornelius-Burgh-Gymnasium), Maike Laumen-Theuerzeit (Unternehmerin), Dr. Veit Luxem (Vorstand Volksbank Erkelenz), Günther Merkens (Vorsitzender Heimatverein der Erkelenzer Lande), Dr. Christof Purrio (Urologe), Johannes Reul (Künstler und Lehrer) und Andreas Speen (Redaktionsleiter Rheinische Post). Jeder "Bibel-Leser" durfte sich ein zu seinem Bibeltext passendes Musikstück aussuchen, welche der Städtische Musikverein Erkelenz unter der Leitung von Tobias Liedtke interpretiert. Eintritt kostet der Abend nicht, es wird aber auf Wunsch der Vortragenden um eine Spende für die Erkelenzer Flüchtlingshilfe gebeten. Handzettel und Plakate liegen und hängen ab sofort für Samstag, 5. März, aus. Zugleich werden darauf die drei "Sofa-Gottesdienste" angekündigt, über die Banerjee aus seinen Schwanenberger Erfahrungen sagt: "Diese sind unglaublich lebendig, die Gemeinde fühlt sich stärker involviert, es entsteht eine spontane Gesprächssituation in der Kirche, wenn, wie an diesen drei Abenden Pfarrer Rombach und ich, mit jeweils drei oder vier der Bibelprojekt-Teilnehmer über die Bibel und den Glauben diskutieren." Geplant ist eine feste Liturgie als Rahmen, ein Gesprächsmittelteil sowie Musik: Am Aschermittwoch, 10. Februar, sind Purrio, Klein und Speen ab 20 Uhr zum Gespräch in die evangelische Kirche Schwanenberg eingeladen, Musik machen Thorsten Odenthal (Klavier) und Barbara Luxem (Querflöte); am Freitag, 19. Februar, sind ab 20 Uhr Koch-Wittmann, Reul und Merkens in St. Lambertus in Immerath (neu) zu Gast, Musik machen Wolfgang Wittmann (Gitarre) und Carina Hahn (Gesang); und am Donnerstag, 25. Februar, sind in St. Valentin in Venrath ab 20 Uhr Binger, Luxem, Forg und Laumen-Theuerzeit zu Gast, es spielt die Band "Kreuzweise".

Zehn bekannte Erkelenzer machen auch 2016 mit bei dem Projekt, das 2010 zum ersten Mal stattfand. Ein Teil von "Erkelenzer lesen aus der Bibel" sind auch die Sofa-Gottesdienste. FOTO: spe

"Wir freuen uns, dass alle zehn Vortragenden auch an diesen Abenden teilnehmen. Wir wollen über Bibel und den persönlichen Bezug sprechen, die Vortragenden dürfen aber noch nicht verraten, welche Bibelstelle sie sich für den 5. März ausgesucht haben", kündigen Rombach und Banerjee an. "Diese drei Abende sollen Lust auf diesen Tag machen."

Quelle: RP
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