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Erkelenz
Eichenprozessionsspinner - in einer Woche wird gesprüht

Erkelenz. Bürger sollen Fenster und Türen schließen.

Voraussichtlich am Freitag nächster Woche werden in Erkelenz 220 Eichenbäume behandelt, um dem Befall mit Eichenprozessionsspinnern vorzubeugen. Die Stadtverwaltung kündigt die Maßnahme in einer Pressemitteilung so deutlich an, "weil zwar ein für Menschen unbedenkliches Biozid eingesetzt wird, aber dennoch der direkte Kontakt mit dem Wirkstoff vermieden werden sollte". Anwohnern rät sie, sobald sie das Geräusch der lauten Sprühturbinen hören, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Wie in den vergangenen Jahren wird die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit im Kreis Heinsberg durchgeführt. Bei entsprechendem Wetter erfolgt die vorbeugende Maßnahme in Erkelenz am 27. Mai, und zwar an den Stellen, an denen mit einer verstärkten Gefährdung zu rechnen ist. Dies sind nach Angaben der Stadtverwaltung insbesondere Eichen an Straßen, Parkflächen, Schulen, Kindergärten und anderen öffentlichen Einrichtungen. Mit der Maßnahme wurde ein Fachunternehmen beauftragt, das bei seiner Arbeit von einem Mitarbeiter des Baubetriebshofes der Stadt begleitet wird, der auch für Bürgerfragen vor Ort zur Verfügung steht.

(spe)
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