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Erkelenz
Eine Abschlussarbeit wird zum Patent angemeldet

Erkelenz: Eine Abschlussarbeit wird zum Patent angemeldet
Axel Becker (vorne links) und Michael Honnerlagengrete (vorne rechts) präsentieren eine Kurbelwelle, für die sie gemeinsam mit weiteren Absolventen des Berufskollegs eine Kurbelwellenspannvorrichtung mit dem Kooperationspartner Hegenscheidt konstruiert haben. FOTO: Jürgen Laaser
Erkelenz. Die Abschlussklasse der Fachschule für Technik am Berufskolleg Erkelenz hat am Samstag ihre Abschlussarbeiten in umfangreichen Vorträgen präsentiert. Von Katrin Schelter

In Gruppen wurde nach Lösungen für Aufgabenstellungen gesucht, die in Zusammenarbeit mit fünf regionalen Unternehmen gestellt worden waren und die das Ende der vierjährigen berufsbegleitenden technischen Weiterbildung im Bereich Maschinenbau markierten.

Als erste Arbeitsgruppe traten Marian Immeln, Christoph Kehren und Marc Preuß vor das Publikum im Berufskolleg an der Westpromenade und präsentierten ihre Konstruktion einer automatisierten Kurbelwellenspannvorrichtung zur Oberflächenbearbeitung für die Erkelenzer Firma Hegenscheidt MFD. Simon Prell, Simon Froese und Marc Pischler erklärten im Folgenden ihre Neukonstruktion einer Transport-, Hebe- und Schwenkvorrichtung für Treibstangen für den Betrieb Neuman & Esser GmbH aus Übach-Palenberg. Für das Forschungszentrum Jülich hatten Richard Plum, Sabine Friese, Lothar Emmerich, Axel Becker und Jan Brockerhoff an der Entwicklung eines Messplatzes zur Oberflächenenergiemessung mit zugehörigem Probenmagazin gearbeitet und stellten ihre Ergebnisse und Vorgehensweise für den voll automatisierten Teststand als dritte Gruppe vor. Anschließend präsentierten Stefan Barion, Marina Draht, Dennis Grümmer und Michael Honnerlagengrete ihre Arbeit zur Entwicklung und Konstruktion einer Gefahrenzonenabgrenzung des Bohrgestängerotationsbereiches einer Pfahlbohranlage im Auftrag des Erkelenzer Maschinenbauunternehmens MH Wirth. Vorgabe war eine mechanische Lösung in Leichtbauweise, die die Arbeitsvorgänge an der Anlage nicht behindern sollte. Die fünfte Gruppe, bestehend aus Marcel Gruber, Rene Schmitz und Harry Tonn, konnte ihre Arbeitsergebnisse für die Firma SIG Combibloc aufgrund eines noch laufenden Patentanmeldeverfahrens hingegen nicht öffentlich vorstellen; aufgrund dessen hatten sie ihr Thema zwei Tage zuvor bereits firmenintern präsentiert.

"Die Projekte sind ein Schwerpunkt der Ausbildung", sagte Johannes Haas, der Leiter der Fachschule für Technik, der den Studenten zusammen mit seinen Fachkollegen Jens Christiansen, Martina Flöth, Bernhard Kauenberg und Alfred Löhr als betreuender Lehrer zur Seite gestanden hatte. Für die Projekte würden meist Betriebe der Studenten als Kooperationspartner hinzugezogen, weil so die Wege kurz und das nötige Interesse gegeben seien. Die Projektzeit begann für die Studenten in ihrem dritten Ausbildungsjahr nach Ende der Osterferien und endete im Oktober. Nach dem Ende der Prüfungsphase erfolgte für die insgesamt 18 Absolventen, die jetzt den Titel "staatlich geprüfter Techniker" tragen, am vergangenen Samstag noch die Präsentationen ihrer Arbeiten.

Quelle: RP
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