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Erkelenz
Energetisches Sanieren von Häusern - mehr Fördermittel

Erkelenz. Ein Energieberater der Verbraucherzentrale NRW gibt in Erkelenz Tipps zur KfW-Förderung.

Seit dem 1. August verbessert die Förderbank des Bundes (KfW) ihre Konditionen für das Förderprogramm "Energieeffizient Sanieren": Energetische Sanierungen von Wohnhäusern, die zum KfW-Effizienzhaus-Standard führen, werden dann mit einem Förderkreditbetrag von maximal 100 000 Euro pro Wohneinheit gefördert. Das gilt auch für denkmalgeschützte Wohngebäude. Unter anderem über dieses Thema können Erkelenzer sich am morgigen Donnerstag, 27. August, in der Zeit von 14 bis 18 Uhr bei der nächsten Energieberatung in der Stadtbücherei Erkelenz informieren.

Nicht nur die Höhe der Kredite, sondern auch die der Tilgungszuschüsse änderten sich zum 1. August. Gestaffelt nach Effizienzklasse reichen sie jetzt von 12,5 bis 27,5 Prozent. Erstmals werden auch Tilgungszuschüsse für Kredite zur Finanzierung von Einzelmaßnahmen in Höhe von 7,5 Prozent gewährt. Und: Die Zuschüsse für Effizienzhäuser werden ab August auch erhöht und liegen dann zwischen 15 und 25 Prozent. Neu ist ebenfalls die Förderung von Gebäuden, deren Bau vor dem 1. Januar 2002 beantragt oder angezeigt wurde.

Bei allen Fragen zu Fördermitteln bei der energetischen Gebäudesanierung privater Haushalte geben die Energieberater der Verbraucherzentrale NRW Auskunft. Die halbstündige Beratung für fünf Euro in den Räumen der Stadtbücherei Erkelenz, Gasthausstraße 5-7, ist unter der Nummer 02431 85336 zu vereinbaren. Das Angebot wird gefördert vom Bundeswirtschaftsministerium. Eine Vor-Ort-Beratung für 60 Euro kann unter 0180 1115999 (3,9 Cent/Minute, Mobilfunkpreis max. 42 Cent/Minute) oder im Internet unter www.vz-nrw.de/energieberatung vereinbart werden.

Quelle: RP
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