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Erkelenz
Energiesparoffensive gestartet

Erkelenz. Kreissparkasse und Kreishandwerkerschaft unterstützen Hausbesitzer. Von Anke Backhaus

Etwa 70 Prozent aller Gebäude in der Region sind sanierungsbedürftig. Michael Vondenhoff, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Heinsberg, legte diese konkrete Zahl vor. Dabei, so führte er weiter aus, gehe es beispielsweise um schwache Wärmedämmung, veraltete Heizungen oder auch Fenster, die weit mehr als 30 Jahre alt sind. Thomas Giessing, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Heinsberg, erklärt dazu: "Beim Heizen wird in Deutschland immer noch bares Geld verschenkt und ein großes Potenzial für den Klimaschutz nicht genutzt." Und so starten die Kreissparkasse Heinsberg und die Kreishandwerkerschaft Heinsberg, seit vielen Jahren gute Kooperationspartner, die Energiesparoffensive 2018.

"Das ist sicherlich keine neue Erfindung, aber nach wie vor ein aktuelles Thema", so Giessing, der unterstreicht, dass Bestandsimmobilien über großes Potenzial verfügen. Mit der Energiesparoffensive wollen die Kreissparkasse und Kreishandwerkerschaft darauf hinweisen, dass es öffentlich geförderte Programme gibt, mit denen Immobilienbesitzer energetisch nachrüsten können.

Letztlich geht es den beiden Akteuren darum, Wege aufzuzeigen, wie durch das Vermeiden von Wärmverlusten der Geldbeutel geschont und gleichzeitig ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden kann. Darum sagte Giessing: "Sanieren lohnt sich doppelt. Mit einem Zinsvorteil von 0,10-Prozentpunkten auf die für Modernisierungsmaßnahmen bestimmten Programme der KfW-Bank und NRW.Bank fördert die Kreissparkasse gezielt Investitionen von sanierungswilligen Hausbesitzern. Hierfür wird ein Sonderkreditprogramm in Höhe von fünf Millionen Euro bis zum 30. Juni 2018 zur Verfügung gestellt."

Mit der Energiesparoffensive wird auch das lokale Handwerk gefördert und gestärkt sowie Arbeitsplätze gesichert. Vondenhoff: "Das Handwerk in der Region braucht sich nicht zu verstecken. Wir haben gute Fachleute, die beraten können." Sowohl die Kreissparkasse Heinsberg, als auch die Kreishandwerkerschaft stehen für Beratungsgespräche zur Verfügung.

Quelle: RP
 
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