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Erkelenz
Erkelenz beherrscht das Energiesparen

Erkelenz. Die Stadt soll im Dezember mit dem European Energy Award (eea) zertifiziert werden.

Ab Dezember wird Erkelenz sich europäische Klimaschutzkommune nennen dürfen. Vier Jahre nach dem Einstieg in das Qualitätsmanagement- und Zertifizierungsverfahren European Energy Award (eea) hat die Stadt die Auditierung mit Erfolg durchlaufen, teilte eea-Berater Thomas Pöhlker im Hauptausschuss mit. Nach erfolgter Zustimmung zum künftigen energiepolitischen Arbeitsprogramm in Hauptausschuss und Stadtrat, der morgen tagt, soll Erkelenz am 7. Dezember das eea-Zertifikat überreicht werden.

"Das Energiesparen ist in der Stadtverwaltung gut verankert", berichtete Pöhlker von den Prüfergebnissen und ergänzte, dass "auch Tendenzen für weitere Verbesserungen vorhanden sind". Erkelenz verfüge über ein gutes Energiemanagement in den städtischen Gebäuden, setze E-Mobilität im eigenen Fuhrpark ein, fördere den Fahrradverkehr und besitze ein Blockheizkraftwerk auf der Kläranlage. Geplant seien für die Zukunft beispielsweise noch Schulungen für Hausmeister und die Sanierung der Straßenbeleuchtung. Solche Faktoren haben laut Pöhlker zur Zertifizierung geführt. Bürgermeister Peter Jansen erklärte, dass die Stadtverwaltung zum 1. Oktober einen Klimaschutzmanager einstellen werde, um auch in Zukunft eine positive Entwicklung beim Einsatz und bei der Einsparung von Energie zu erreichen. Ferdinand Kehren (SPD) forderte dazu auf, für die künftige Überprüfung der eea-Zertifizierung den Goldstatus anzuvisieren. Dieser wird an Kommunen und Landkreise vergeben, die ganz besondere Anstrengungen beim Klimaschutz unternehmen.

(spe)
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