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Erkelenz
Eröffnung der "Neuen Mitte" mit Tag der offenen Tür

Erkelenz. Gäste besichtigten Tagespflege der Lambertus gGmbH und ambulant-betreute Wohngruppe der Caritas.

Es war ein ständiges Kommen und Gehen. Beim Tag der offenen Tür der Tagespflege mit zwölf Plätzen der Lambertus gGmbH gaben sich die Besucher die Türklinke in die Hand. Die Einrichtung liegt in der unteren Etage einer barrierefreien ambulant-betreuten Wohngruppe mit acht Bewohnerappartements des Caritasverbandes für die Region Heinsberg. Viele wollten sich einen Eindruck von der "Neuen Mitte" in Gerderath verschaffen.

Empfangen wurden sie von den Mitarbeitern des Caritasverbandes und der Lambertus gGmbH, die gerne informierten. Der Tag der offenen Tür war gleichzeitig die offizielle Eröffnung der Tagespflege und der ambulant-betreuten Wohngruppe, an der neben Besuchern, Gästen auch die Bewohner mit ihren Angehörigen teilnahmen. Die Einsegnung nahm Pfarrer Winfried Müller, Vorsitzender des Caritasverbandes, vor. "Alles, was wir auf den Weg bringen, soll den Segen Gottes erhalten", sagte er.

Dass in Gerderath viel auf den Weg gebracht wurde, verdeutlichte Gottfried Küppers, Geschäftsführer des Caritasverbandes: "Vor einigen Monaten haben wir das Richtfest gefeiert. Nun freue ich mich, wie schön alles geworden ist." Der Caritasverband und die Lambertus gGmbH habe das Projekt gemeinsam in Gerderath initiiert und entwickelt, und zwar aufgrund der guten Erfahrung, die man als zwei erfahrene Partner bereits gemeinsam in Hückelhoven gemacht habe. "Ich freue mich auf eine weitere gemeinsame Zusammenarbeit", sagte Küppers.

Dies unterstrich Marcel Ballas, Geschäftsführer der Lambertus gGmbH: "Ich stehe hier mit Stolz. Die Welt der Altenpflege steht auf dem Kopf mit den gesetzlichen Änderungen ab 2017, wo es fünf Pflegegrade gibt. In den Pflegeheimen werden überwiegend nur noch schwerstpflegebedürftige Menschen sein." Die Menschen würden länger zu Hause bleiben, was bedeute, dass ambulant mehr geschehen müsse. "Deshalb haben wir dieses innovative Wohnprojekt in der ,Neuen Mitte' in Gerderath auf den Weg gebracht, das mit der Familie Dahmen von der Dabjö Grundstücksverwaltungsgesellschaft realisiert wurde." Menschen vor Ort könnten länger in ihrer gewohnten Umgebung bleiben, erklärte Ballas. Mit der ambulant-betreuten Wohngruppe und der Tagespflege sei eine Infrastruktur geschaffen worden, wo es alle Möglichkeiten der Komplettversorgung, Betreuung und Verpflegung gebe. "Wir wünschen uns, dass der Quartiersgedanke hier lebendig wird", betonte Ballas.

Seinen Worten schloss sich Bürgermeister Peter Jansen an. Die "Neue Mitte" in Gerderath sei nicht nur die geografische Mitte, sondern die Lebensmitte von Gerderath, die sicherlich bald zur gelebten Mitte von Gerderath werde.

(ewl)
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