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Erkelenz
Facettenreiches Konzert des Werkschores

Erkelenz. Die schönsten Seiten des Herbstes präsentieren: So umfasste Chorleiterin Alexandra Hillebrands das musikalische Ziel, das sich die 27 Sänger des Wirth-Werkschores bei ihrem traditionellen Konzert im katholischen Pfarrzentrum gesteckt hatten. Von Daniela Giess

"Unsere Chefin" wird die studierte Kirchenmusikerin, die das Ensemble 1997 von ihrem langjährigen Klavier- und Orgellehrer Franzjosef Franzen übernahm, von den Chormitgliedern augenzwinkernd genannt. Hillebrands führte durch das abwechslungsreiche Programm, das den Bogen spannte von Andrew Lloyd Webber über Franz Schubert und Giuseppe Verdi zu Henri Mancini. Bereits kurz nach Karneval hatte der Wirth-Werkschor mit den Proben begonnen.

Im voll besetzten Pfarrzentrum unterhielten die Hobbysänger rund eineinhalb Stunden lang ihr Publikum. Die Einnahmen sind bestimmt für die Erkelenzer Tafel und den Orgelbauverein St. Lambertus.

Mit Scott Joplins bekanntestem Werk "Der Entertainer" begrüßten die Gastgeber ihr Publikum in der Erka-Stadt, um dann zum Rollschuh-Musical "Starlight Express" zu entführen. Für die erkrankte Sopranistin Andrea Hörkens war Cordula Kautzner eingesprungen - das Mitglied des Extrachores der Deutschen Oper am Rhein begeisterte mit Franz Schuberts "An den Mond" sowie Antonin Dvoraks "Lied an den Mond" aus der Oper "Rusalka", das sie in tschechischer Sprache vortrug. Aus Henri Mancinis "Frühstück bei Tiffany's" entstammte das bekannte "Moon River", mit dem Cordula Kautzner für große Begeisterung bei den zahlreichen Konzertbesuchern sorgte. Mit Hans Hammerschmids "Für mich soll's rote Rosen regnen" erinnerte die Sängerin an Hildegard Knef. Aus Paul Linckes berühmter Operette "Frau Luna" stimmte Kautzner "Schlösser, die im Monde liegen" an.

Zusammen mit Tenor Robert Hillebrands entführte der Werkschor, der 1953 gegründet wurde, ins sonnige Spanien: "Andalusischer Traum" von Augustin Lara. In den Chor der Schmiedegesellen aus Albert Lortzings Oper "Der Waffenschmied" verwandelte er sich ebenso wie in den bekannten Gefangenen-Chor aus Giuseppe Verdis Oper "Nabucco". Der schmissige Can Can aus der Offenbach-Operette "Orpheus in der Unterwelt" beendete den herbstlichen Liederreigen. Die Klavierbegleitung hatte Frank Scholzen übernommen.

Quelle: RP
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