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Erkelenz
Fachleute zum Unterstützen gesucht

Erkelenz: Fachleute zum Unterstützen gesucht
Schon die Eröffnung des Repaircafés war erfolgreich - weitere helfende Hände sind jedoch willkommen. FOTO: Kock
Erkelenz. Nachhilfeprojekt und Repaircafé in der Jugendkirche der Pfarrei Christkönig suchen weitere kundige freiwillig Engagierte. Auch alte Laptops für Geflüchtete werden als Spende gern genommen.

Die Jugendkirche "jACk", die seit Ende 2014 insbesondere der jugendpastoralen Arbeit der Christkönig-Pfarrei einen weiteren und ganz anderen Raum bietet, sucht für laufende Projekte verschiedene Formen der Unterstützung.

Für das Nachhilfeprojekt werden wieder lernstarke Oberstufenschüler, Studenten oder Erwachsene gesucht, die Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund in den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch behilflich sind. Ebenso hat sich eine Unterstützung im Umgang mit Computern (für den schulischen Gebrauch) bewährt. Durch Mittel des Migrationsfonds des Bistums Aachen kann allen Engagierten in der Regel eine Entlohnung auf dem Niveau des Mindestlohnes angeboten werden. Interessenten können sich bei Gemeindereferent Michael Kock melden (02431 9733180, kock@christkoenig-erkelenz.de).

Durch alte Laptops, die bislang gespendet wurden, konnten recht vielen Geflüchteten vornehmlich für Schule oder Ausbildung ein funktionstüchtiger Laptop "für sehr kleines Geld" übergeben werden. Durch das vollständige Löschen der alten Daten und das Aufspielen einer kostenfreien Betriebssoftware sind auch ältere Laptops wieder fit für den Gebrauch. Jetzt sind dringend neue Laptopspenden vonnöten. Ebenso sind neue Fachleute im Team äußerst willkommen, um die gespendeten Laptops herzurichten. Spenden und Meldungen ebenfalls an Michael Kock. Auch das Repaircafé kann helfende Hände gebrauchen. Allein beim letzten Repaircafé in den Räumen der Jugendkirche "jACk" am Johannismarkt waren mehr als zwei Dutzend Reparaturfälle zu bearbeiten oder zu begleiten. So sind weitere Fachleute, die insbesondere elektrische Kleingeräte reparieren können, dringend gebraucht und herzlich erwartet. Das Repaircafé öffnet einmal im Monat für vier Stunden. Im Cafébetrieb und bei der Annahme der Reparaturanliegen ist Hilfe ebenso gefragt. Ins Repaircafé kommen Leute mit defekten Kleingeräten, Fahrradschäden oder anderem und hoffen auf fachgerechte Unterstützung. Idee ist es: So wird weniger weggeworfen, was den Geldbeutel schont und die Umwelt.

(spe)
 
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