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Erkelenz
Flanieren von Konzert zu Konzert

Erkelenz. Am 13. Mai startet die "2. Erkelenzer Musiknacht" für den guten Zweck. "Musik an ungewöhnlichen Orten live erleben" lautet das Motto. 13 Konzerte regionaler Akteure bieten ein breites Spektrum vom Rock bis hin zu Kirchenmusik. Von Angelika Hahn

"Wenn Fred was macht, dann wird's was", befand Kreissparkassen-Chef Thomas Pennartz zum Programm für die 2. Erkelenzer Musiknacht am Freitag, 13. Mai, die von der Sparkasse, der Volksbank Erkelenz und der NEW unterstützt wird. Für Erkelenz' Ersten Beigeordneten Dr. Hans-Heiner Gotzen war es denn auch fast selbstverständlich, dass die Premiere der Benefizveranstaltung für die Flüchtlingshilfe im vergangenen Jahr - wie damals schon angekündigt - eine Neuauflage erfahren würde. Diesmal soll der Erlös neben dem Verein "Willkommen in Erkelenz", für den Franz Thiel mitorganisiert, auch noch anderen sozialen Zwecken zufließen. Und das mit einem noch weit umfangreicheren Programm als 2015 und zusätzlichen Auftrittsorten wie etwa dem Stadthallenfoyer. Organisatorisch mit im Boot ist die Kultur GmbH der Stadt.

Das Grundkonzept bleibt dasselbe wie 2015: An diesmal zehn Orten in der Erkelenzer Innenstadt erklingt ab 18 Uhr Musik der unterschiedlichen Stilrichtungen von der Klassik über Gospel, Folk und Jazz bis hin zum rheinischen Stimmungslied. Wer sich im Vorverkauf oder an einer der Abendkassen an den Veranstaltungsorten einen Button für zehn Euro kauft, kann den ganzen Abend lang von Musikevent zu Musikevent flanieren und dabei vielleicht auch neue Genres für sich entdecken. Das Konzept sei im letzten Jahr glänzend angekommen, so dass sich die Musikfreunde teilweise knubbelten. Mehr Orte und Akteure sollen nun zur Entzerrung beitragen.

Die meisten Akteure stammen aus der Region, etliche sind so bekannt, dass man sich die Vorstellung eigentlich sparen kann. Den Auftakt macht wie 2015 die Juniorband des Städtischen Musikvereins mit konzertanter Blasmusik unter den Rathausarkaden. Die Band Hätzblatt mit Christopher Viehausen (der auch mitorganisiert) lädt in die Stadthalle zum Mitsingkonzert ein, präsentiert aber auch brandneue Songs. Anschließend spielen dort die West Big Band und "Das Stunker- und Pfeiferkorps", hinter dem sich das Quartett Jazz 4/4 und Freunde verbergen.

In der Leonhardskapelle stellen sich unter Leitung von Michael Forg junge Talente und Preisträger der Kreismusikschule von "Jugend musiziert" vor. Die Evangelische Kirche wird für zwei Gospelkonzerte von RejoiSing einbezogen, geistliche Musik anderen Stils gibt es mit Improvisationen zu Pfingstlichen Themen in St. Lambertus mit Kantor Stefan Emanuel Knauer (Orgel) und Jürgen Löscher (Saxophon) - einen Akzent soll dabei eine Lichtinstallation setzen. Zur Ruhe kommen Musikhörer in der Krypta, wo Klaus Jäkel aus Herzogenrath zum meditativen "Hören mit dem ganzen Körper" (Klangschalen und Rezitation) einlädt. Im Alten Rathaus ist die Myhler Gruppe "3 Männ Sing" (Oldies und Mundart) aktiv. In Burg Erkelenz als neuer "Location" präsentieren zwei Stadtverwaltungsbeamte aus Erkelenz und Wassenberg als Musikduo "Reverends" Oldies: Heinz Gerichhausen und Norbert Schiefke.

Zur "Djazz-Zone" wird das Volksbank-Foyer mit Gjamel Laroussi (Gitarre) und Jacqueline Drescher (Gesang). Und die Kreissparkasse stellt ihre Räume für die Gruppen Quod Libet, Augenblick und das Mano Gitarren Duo (Manfred Geilhaupt und Norbert Dahmen) zur Verfügung, die Rockklassiker bieten.

Quelle: RP
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