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Erkelenz
Fuß- und Buspilger in Trier begrüßt

Erkelenz: Fuß- und Buspilger in Trier begrüßt
In Trier angekommen: die Pilger der St.-Matthias-Bruderschaft Erkelenz Stadt und Land. FOTO: Theo Deselaers
Erkelenz. Da staunten die Pilger der St.-Matthias-Bruderschaft Erkelenz Stadt und Land (SMB) nicht schlecht, als sie sich zum Reisesegen zur Fußwallfahrt nach Trier zum Grab des Heiligen Apostels Matthias in der Pfarrkirche St. Lambertus trafen.

Einige Mitglieder des SMB hatten wenige Tage zuvor die Matthias-Statue von hinten rechts nach vorne links in der Kirche aufgestellt und damit eine vor Jahren getroffene Vereinbarung zwischen der Bruderschaft und Pastor Werner Rombach umgesetzt. Die aktuelle Brudermeisterin Hildegard von Contzen erläuterte dazu, dass die Statue 1897 vom hiesigen Bildhauer Tillmanns hergestellt und von der Matthias-Bruderschaft gestiftet worden war. Bevor Pfarrvikar und Mitpilger Guido Mönchhalfen den Reisesegen erteilte, wurde für jeden Teilnehmer eine Kerze angezündet, und die Brudermeisterin stimmte auf die Jahreslosung "Zur Freiheit berufen" ein.

Bei der Frühstückspause im Pfarrheim in Tetz begrüßte Wallfahrtsleiter Theo Deselaers die Pilger und stellte zwei Neupilgerinnen, Karin Salentin und Martina Oellers, vor sowie Heinz-Josef Halcour, der zum 40. Mal an der Fußwallfahrt teilnahm. Zur Freude aller hatten sich einige "Teiletappen-Pilger" eingefunden, um die Gruppe einige Stunden zu begleiten. Die SMB-Vorsitzende Ludgera Xhayet-Spenrath bedankte sich herzlich beim Mitpilger Jakob Beuth und seinem Team für die 30. Frühstückspause in Tetz. In Trier wurden die Pilger von Bruder Thomas empfangen. Nach einem Moment des Innehaltens überreichte er die Pilgerplakette an die Erstpilgerinnen und ehrte den Jubilar. Zum Programm in Tier gehörten am nächsten Tag ein feierliches Pontifikalamt, an dem auch 40 Tagesbuspilger aus Erkelenz teilnahmen, und eine Kreuzwegmeditation, die Marlene Jackels vorbereitet hatte. Abschließend erteilte Pilgerpater Bruder Athansius den Fußpilgern den Reisesegen und wünschte einen guten Heimweg - wo sie bei ihrer Rückkehr in St. Lambertus neben der Matthias-Statue dann auch die passende Kerze vorfanden, die Josef Hermsen hatte anfertigen lassen.

Quelle: RP
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