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Erkelenz
Geldräuber sprengen sich in Filiale der Raiffeisenbank in Hottorf

Erkelenz. Unbekannte zerstörten in der Nacht zu gestern in Linnich-Hottorf den Vorraum einer Filiale der Raiffeisenbank Erkelenz. Sie flüchteten mit Geld in unbekannter Menge, das sie aus dem dortigen Geldautomaten entnehmen konnten, berichtete die Dürener Polizei.

Anwohner hatten sich am Donnerstag gegen 3.25 Uhr über den Notruf bei der Polizei gemeldet. Sie hatten einen lauten Knall gehört. Die Polizei berichtete, dass der oder die Täter scheinbar mittels einer Explosion den Eingang der Bankfiliale zerstört hatten und danach an Geld gekommen waren. Anschließend sei die Flucht vom Tatort unerkannt gelungen. Trotz der sofort von der Polizei eingeleiteten Fahndung, in die auch ein Hubschrauber einbezogen war, blieb die Suche ohne Erfolg. Der oder die Täter waren mit einem dunklen Pkw unterwegs, den Zeugen als dunkle Limousine mit schrägem Heck beschrieben. Beamte der Spurensicherung nahmen gestern den Tatort in Augenschein. Dieser war stark verwüstet. Die Verglasung in den Fenstern und Türen war zerborsten. Auch ein vor der Filiale geparkter Pkw wurde beschädigt. Die Ermittlungen dauern an.

Zuletzt hatte die Polizei im Kreis Heinsberg ein über 400 PS starkes, dunkles Fahrzeug (Audi) gesucht, nachdem am 8. April gegen 4 Uhr in Waldfeucht ein Geldautomat gesprengt worden war. Im vergangenen Jahr hatte es NRW-weit 67 versuchte und erfolgte Automatensprengungen gegeben.

(spe)
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