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Erkelenz
Geradelt wird nach neuen Logos

Erkelenz: Geradelt wird nach neuen Logos
Eine Testfahrt, ob die neue Ausschilderung der Mispelbaumtour funktioniert, hat jetzt eine 50-köpfige Gruppe um Bürgermeister Peter Jansen unternommen. Erster Stopp war in Oerath. FOTO: Jörg Knappe
Erkelenz. Die Stadt Erkelenz und der Heimatverein der Erkelenzer Lande haben die Beschilderung des Radwegenetzes unter die Lupe genommen. Nach den Verbesserungen fand nun eine Testfahrt am Beispiel der Mispelbaumroute statt. Von Anke Backhaus

"Landregen ist gesund", sagte Bürgermeister Peter Jansen. Pünktlich zum Start der rund zweistündigen Tour sorgte ein kräftiger Regenguss für ein kleines Stück Ernüchterung, doch die Motivation eines überzeugten Radfahrers ist eben doch größer. Der Verwaltungschef, Nicole Stoffels vom Referat für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing, und der Heimatverein der Erkelenzer Lande hatten zu einer besonderen Radtour eingeladen - sie war so etwas wie eine Testfahrt, denn die Stadt Erkelenz hat die Beschilderung des Radwegenetzes erheblich überarbeitet und ausgebaut. Am Beispiel der Themenroute Mispelbaumtour probierte eine rund 50-köpfige Gruppe, ob es tatsächlich möglich ist, ohne Karte die Strecke zu fahren.

Wie Nicole Stoffels eingangs sagte, setze die Stadt auf Logos, die den Radfahrern behilflich sein sollen, die Route einfach zu finden. Die Mispelbaumtour hat übrigens als Logo eine Mispelblüte bekommen. 80 Kilometer sind im Erkelenzer Radwegenetz bereits beschildert gewesen, nun sind es 160 Kilometer, erklärte Nicole Stoffels. "Es gibt beziehungsweise gab Orte, die noch gar nicht im Radwegenetz aufgetaucht waren, zum Beispiel Bellinghoven und Kückhoven. Aber auch die bereits bestehenden Umsiedlungsstandorte Immerath (neu) und Borschemich (neu) wollten wir in die Beschilderung aufnehmen", führte sie weiter aus.

Die Radfahrer starteten - so, wie es die Mispelbaumtour auch vorsieht - am Alten Rathaus. Über Oerath, Buscherhof, Borschemich (neu), Mennekrath, Etgenbusch, Wockerath, Kückhoven, Immerath (neu), Bellinghoven und Tenholt ging es schließlich zurück zum Alten Rathaus. Das Fazit der Tour: Die neue Beschilderung ist im Großen und Ganzen bereits gelungen, jedoch fehlt es noch am Feinschliff. Nicole Stoffels: "An einigen Stellen fehlen noch Schilder. Dazu werden wir schnell Kontakt zu Grundstückseigentümern aufnehmen, um an den entsprechenden Stellen nachbessern zu können." Dennoch, und darin war sich die große Gruppe einig, ist nicht nur ein Anfang gemacht, sondern die neue Beschilderung wurde schon ausdrücklich gelobt. Zu den Testfahrern zählten übrigens auch die Erkelenzer Fahrradbotschafter Gerd Helfer und Heinz Dickert.

Bürgermeister Peter Jansen rückte bei der Fahrt auch nochmals den Niederrheinischen Radwandertag Anfang Juli in den Mittelpunkt. "Da habe ich mal besonders auf die Beschilderung geachtet. Da fielen mir tatsächlich einige Schilder auf, bei denen Korrekturen notwendig sind."

Auch die Thementouren Route gegen das Vergessen, Schloss- und Klosterroute und die Braunkohlenroute werden künftig per Logo "erfahrbar" sein. Wer dennoch auf eine Karte nicht verzichten möchte, bekommt die Papierform in der Geschäftsstelle des Heimatvereins der Erkelenzer Lande, die dazu jeweils einen Flyer aufgelegt hat. Die Geschäftsstelle des Heimatvereins ist in der Stadtbücherei, Gasthausstraße, zu finden. Außerdem wurden in den Dörfern an den reinen Radstrecken kleine Ortseingangsschilder für Radfahrer angebracht.

Quelle: RP
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