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Erkelenz
Glasverbot an Altweiber auf dem Johannismarkt

Erkelenz. Mit verschiedenen Maßnahmen - wie dem erneuten Glasverbot auf dem Johannismarkt - will Erkelenz für ein ungetrübtes Narrentreiben an Altweiber sorgen. Vor allem junge Menschen werden in den Blick genommen, um Alkoholvergiftungen bei ihnen zu vermeiden. Seit 2012 spricht der Rat der Stadt inzwischen das Glasverbot auf dem Johannismarkt aus.

An den drei Einlassstellen zum Johannismarkt, an der Brück-, Kirch- und Gasthausstraße, wird es an Altweiber, 4. Februar, Taschen- und Alterskontrollen geben. Die Zugänge von der Burgstraße und vom Hülsersgässchen werden geschlossen. Alle weiterführenden Schulen haben sich für den Tag außerdem auf einen einheitlichen Schulschluss nach der sechsten Stunden ausgesprochen, damit die Schulbusse alle Schüler zeitnah nach Hause fahren können. Der Linienbusverkehr ist an diesem Tag stark eingeschränkt. "Der einheitliche Schulschluss bedeutet auch, dass weder der Mensabetrieb noch die Betreuung im Nachmittagsbereich angeboten werden", teilt die Stadtverwaltung mit. In einem Elternbrief werden die Familien darüber informiert. Auch die Karnevalsvereine, Supermärkte, Gaststätten, Kioske, Tankstellen und weiteren Verkaufsstellen von Alkohol sind mit Plakaten, Handzetteln und einem Informationsschreiben über ihre wichtige Funktion bei der Umsetzung des Jugendschutzes während der Karnevalszeit sensibilisiert worden, berichtet die Stadt Erkelenz.

Mit dem Hermann-Josef-Krankenhaus in Erkelenz hat die Stadt die Weitergabe von Daten von eingelieferten Minderjährigen mit Alkoholvergiftung abgesprochen, damit sich Mitarbeiter des Allgemeinen Sozialen Dienstes zeitnah mit deren Familien persönlich in Verbindung setzen können. Die Leitstelle des Kreises Heinsberg wird kreisweit die Zahlen von Jugendlichen, die mit einer Alkoholvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert werden, statistisch festhalten.

(spe)
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