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Erkelenz
Großes Chorprojekt beginnt

Erkelenz. Nach der erfolgreichen Aufführung der Messe B-Dur von Franz Schubert an Ostern beginnt der Projekt- und Kirchenchor an St. Lambertus Erkelenz mit einem neuen großen Chorprojekt, bei dem die Möglichkeit besteht mitzuwirken. Geprobt wird das Oratorium "Die letzten Dinge" von Louis Spohr (1784-1859). Dieses in Erkelenz erstmals zu hörende Werk wird am 16. September ab 17 Uhr bei der 14. Kirchenmusikwoche, zusammen mit namhaften Solisten und der Philharmonie Düsseldorf, in St. Lambertus erklingen.

"Das Oratorium ,Die letzten Dinge' ist eines der berühmtesten Werke des Komponisten und gilt als das bedeutendste seiner vier Oratorien. Uraufgeführt wurde es am Karfreitag 1826 in Kassel und wurde danach in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts häufig gespielt. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts war es trotz seiner hohen musikalischen Qualität kaum noch bekannt", erklärt Kantor Stefan Emanuel Knauer, der die Einstudierung und die Aufführung leitet. "Anlässlich des 150. Todestags des Komponisten im Jahr 2009 sind neue Notenausgaben erschienen", ergänzt Kantor Knauer, "seither wird Spohrs Oratorium wieder häufiger aufgeführt und stellt eine wichtige Bereicherung der oratorischen Literatur dar." Zugrunde liegen die theologisch bedeutsamsten Teile der neutestamentlichen Offenbarung des Johannes, dessen Todes- und Ewigkeitsvisionen Spohr in eindringlicher Weise zu musikalischer Geltung bringt.

Neben dem Singen im Chor bietet der Kirchen- und Projektchor den Teilnehmern die Möglichkeit zu qualifizierter Stimmbildung beim choreigenen Stimmbildner, dem Bassbariton und Kirchenmusiker Manfred Bühl. Alle, die Freude am Singen haben und bei der Aufführung mitwirken möchten, sind zum Probenbesuch eingeladen: immer freitags ab 19.30 Uhr in der Krypta der Pfarrkirche St. Lambertus am Erkelenzer Markt. Wer sich vorab informieren möchte, ob das Projekt etwas für ihn ist, der kann Kantor Stefan Emanuel Knauer unter der Telefonnummer 02431 97437320 oder per E-Mail an knauer@christkoenig-erkelenz.de kontaktieren.

Quelle: RP
 
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