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Erkelenz
Info-Tag über die Zukunft als Tagebaurandorte

Erkelenz. Ausstellung, Vorträge und Statements für die Bürger aus Venrath, Kaulhausen und Umgebung angekündigt.

Über die Zukunft als Tagebaurandorte informieren und diskutieren möchte am 28. November die Bürgerinitiative "Stop Rheinbraun" mit den Einwohnern aus Venrath und Kaulhausen. Geplant ist vom Energiekonzern RWE, dass der Tagebau Garzweiler II in etwa zehn bis 15 Jahren an den Dörfern vorbeikommt. Darauf wollen sich die Bewohner vorbereiten, und die Bürgerinitiative möchte am Beispiel von Holzweiler zeigen, dass es sich lohnen kann, für eine so positiv wie mögliche gestaltete Zukunft zu kämpfen.

Informiert wird am Samstag, 28. November, von 12 bis 19 Uhr in der Venrather Gaststätte Bruns. Aufgebaut sein wird eine Ausstellung zum aktuellen Planungsstand von RWE Power, mit Berichten über den Tagebau und zum Planungsstand der L 354 n. Darüber hinaus beteiligen sich zwei Unternehmen an der Ausstellung. Für etwa 14 Uhr ist ein Fachvortrag über Bergschäden geplant, den Diplom-Ingenieur Peter Immekus hält. Und für circa 15.30 Uhr werden Vorträge von Bürgermeister Peter Jansen und Pastor Werner Rombach angekündigt. "Wir möchten ein Statement der Kirche Erkelenz und natürlich auch von der Stadt Erkelenz, wie diese Institutionen zu den Tagebauranddörfern stehen. Was wird getan, damit unser Standort lebenswert bleibt, soll das Thema sein", kündigt Michael Königs aus dem Vorstand der Bürgerinitiative "Stop Rheinbraun" an.

Begrüßen möchte die Initiative die Einwohner aller hiesigen Tagebauranddörfer. Am Nachmittag gibt es Kuchen, Glühwein und Grillwürstchen, und zu guter Letzt wird ab 19 Uhr eine Disco mit DJ Daniel für die junggebliebenen Besucher organisiert.

(spe)
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