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Erkelenz
Interkulturelles Atelier legt ersten "Stundenplan" vor

Erkelenz. Künstlerische Arbeit mit Flüchtlingen kann starten.

Der erste "Stundenplan" für das Interkulturelle Atelier, das der Verein "Willkommen in Erkelenz - Die Lobby für Flüchtlinge" (W.i.E.) kürzlich an der Südpromenade eingerichtet hat, liegt vor. Ab dieser Woche kann das Atelier für Flüchtlinge und die Flüchtlingsarbeit genutzt werden.

Montags umfasst das Angebot von 14 bis 16 Uhr Malen, ab dem 4. April gibt es danach von 16 bis 17 Uhr Nähen. Mittwochs, ab dem 6. April, wird von 10.30 bis 12 Uhr kreatives Gestalten angeboten, ebenfalls mittwochs steht ab 15 Uhr Malen und Zeichnen auf dem Programm. Stricken und Nähen ist donnerstags von 17 bis 19 Uhr, freitags ist von 15 bis 17 Uhr Malen und Zeichnen möglich. Das Programm ist zunächst für Frauen vorgesehen, die Erweiterung auf Kinder und danach männliche Flüchtlinge ist laut W.i.E. beabsichtigt. Gerne werden weitere Künstler berücksichtigt, die ihre Hilfe in der Flüchtlingsarbeit anbieten möchten (Kontakt: info@willkommen-in-erkelenz.de).

"Wir wollen mit dem Atelier keinen anderen Treffpunkt ersetzen. Wir haben aber einen Ort geschaffen, in dem man auch mal eine angefangene Arbeit stehenlassen und erst später vollenden kann, etwas Abstand gewinnen kann und vor allem einen Ort, an dem Flüchtlinge und bereits hier lebende Menschen sich treffen und austauschen können. Wenn diese und künftige Angebote angenommen würden, wäre das für die, die sich für das Atelier eingesetzt haben, die schönste Anerkennung für die Mühen", erklärt W.i.E.-Geschäftsführer Wilfried Mercks in einer Presseerklärung zum ersten "Stundenplan" für das Interkulturelle Atelier.

Quelle: RP
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