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Erkelenz
Jubiläumsausgabe verdient das Prädikat "grandios"

Erkelenz. Zum 40. Mal flatterte der Erkelenzer Lambertusmarkt buchstäblich über die Bühne. Die Bilanz fällt positiv aus. Von Anke Backhaus

Vierzig - ein Jahr ist es jetzt her, dass "Vierzig" zum ersten Mal in der Stadt auftauchte. Nach dem Lambertusmarkt 2014 machten rasch frische Plakate aufmerksam auf das, was gestern Abend mit dem Zapfenstreich feierlich beendet wurde - die nunmehr 40. Auflage des traditionsreichen Lambertusmarktes ist nun Geschichte. Was lange von den Erkelenzern und den Besuchern von weit her erwartet wurde, darf ohne Zweifel mit dem Prädikat "grandios" überschrieben werden. Stephan Jopen, der Organisator des Lambertusmarktes, und Gerd Lynen van Berg, der Chef des Schaustellerverbandes, zogen im RP-Gespräch Bilanz.

Beim Blick in "Jopis" Augen gestern am frühen Nachmittag, waren zwei Dinge klar erkennbar: Einerseits ist der Mann platt und geschafft von dem, was er und seine Crew in den Tagen zuvor Enormes geleistet haben. Andererseits ist Jopens unendliche Freude zu sehen, denn er weiß: Die Jubiläumsausgabe war ein voller Erfolg. Im Grunde sogar noch viel mehr als das. Mit Recht kann er daher auch bilanzieren: "Das war sicherlich eine Eins plus mit Sternchen."

Für diese besondere Ausgabe des Lambertusmarktes durfte es dann auch etwas mehr sein. Die beiden Headliner waren schon früh bekannt. Der große Opener am Donnerstag war "Kasalla", die Kölner spielten vor einem erwartungsgemäß rappelvollen Marktplatz. Am Freitag folgte die einzigartige und schräge Show der "Big Maggas". Deren Performance überzeugte die Erkelenzer. "Das war alles die Bombe. Besser geht es doch gar nicht", sagte Stephan Jopen. Ein weiteres Highlight war auch die Geburtstagssause am Samstag mit "Booster" und der Artistin sowie dem gewaltigen Konfettiregen. Jopen: "Der Effekt war tierisch." Angemerkt hat Jopen indes auch das: "Wir müssen doch mal darüber nachdenken: Das Ganze läuft hier seit 1976. Andere Stadtfeste blicken längst nicht auf eine so lange Geschichte." Darauf könne die Stadt, darauf könnten die Erkelenzer sehr stolz sein. Zum Abschluss hatte Stephan Jopen mit den Allstars eine Band extra für das Jubiläum gebildet, die gestern Abend spielte.

Stichwort Bühne: Der Standort an der Lambertus-Kirche ist bestens, "denn es kann doch nicht sein, dass sie eines unserer Wahrzeichen, also das Alte Rathaus verdeckt", so Jopen. Und: Die Technik, das Licht - das Gesamtpaket stimmte. Stichwort Altes Rathaus: Die Nutzung der neu geöffneten Arkaden als Treffpunkt war ebenfalls eine prima Entscheidung.

Bleibt der Blick der Schausteller auf die Lage: Wie Gerd Lynen van Berg sagte, habe das Kirmesgeschehen nicht bei allen Schaustellern die große Zufriedenheit ausgelöst. "Klar, dass die Leute sich das Bühnenprogramm des Lambertusmarktes nicht entgehen lassen wollen. Gut ist, dass sie danach immer wieder zurück in Richtung Burgplatz gekommen sind."

Quelle: RP
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