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Erkelenz
Jung und Alt singen ihre Lieblingslieder

Erkelenz. "Sing mal" baten wieder die Agentur KulturGarten und die Kultur GmbH der Erka-Stadt. Nächster Termin: 16. September. Von Daniela Giess

Der Treppenaufgang der Leonhardskapelle ist mit Windlichtern stimmungsvoll dekoriert. Die Gastgeber wissen: Die Besucher mögen sowas. Hauptsächlich Frauen folgen der Einladung der Erkelenzer Agentur KulturGarten GmbH sowie der Kultur GmbH der Erka-Stadt zum gemeinsamen Singen. Aber auch Familien mit Kindern, Senioren.

"Sing mal Lieder" heißt das Motto der gut besuchten Veranstaltung, die wegen der großen Resonanz nun sogar auf zwei Mitsing-Shows an zwei aufeinander folgenden Abenden ausgeweitet wurde. "Das klassische Karaoke-Prinzip", so Mitorganisator Dominik Mercks, werde dabei umgesetzt. Ohne jede Verpflichtung. Denn viele Hobbysänger hätten keine Lust, sich an einen Chor zu binden und feste Verpflichtungen wie wöchentliche Chorproben einzugehen.

Die Texte werden an die Wand projiziert, Sängerin Kerstin Kallewegge und Pianist Jörg Fuhrländer sind den meisten Gästen bei der inzwischen fünften Auflage der interaktiven Show bereits bekannt, denn sie sind "Wiederholungstäter". Moderator Gerd Rustenbeck, der wie seine beiden Mitstreiter aus dem Köln-Bonner Raum nach Erkelenz gekommen ist, kündigt die Songs kurz an. Was von Joe Cocker und den Beatles ist dabei, Drafi Deutschers Evergreen "Marmor, Stein und Eisen bricht", "I will follow him" aus "Sister Act". Mit "Veronika, der Lenz ist da" wird der Frühling bei "Sing mal Lieder" musikalisch begrüßt. Auf Wunschzetteln dürfen die Besucher ihre Lieblingslieder vorher einreichen. Das wird auch bei der nächsten Veranstaltung am 16. September wieder so sein. "Unser Programm ist bunt gemischt. Im Dezember wurden natürlich auch Weihnachtslieder gesungen", berichtet Mercks. Schlager, Gospel, alte Volkslieder, moderne Popmusik - das Repertoire ist unerschöpflich. Selbst Ausflüge in die 1950er und 1960er Jahre kommen an beim sangesfreudigen Erkelenzer Publikum, die Capri-Fischer zum Beispiel.

"Hier ist man nicht allein, wenn man singt, wie es in der Karaoke-Bar der Fall ist", sagt Mercks überzeugt. Das Angebot wolle man bewusst niederschwellig und ohne Barrieren halten. Vorher müsse nicht geübt werden, wer eins der insgesamt 30 Lieder nicht kenne oder nicht gut finde, könne einfach aussetzen.

Quelle: RP
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