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Erkelenz
Jungfleisch unter neuer Leitung

Erkelenz. Seit 1919 gibt es die Adolf Jungfleisch GmbH in Gerderath, einen Spezialisten für Arbeitsschutz, der maßgeschneiderte Produkt- und Servicekonzepte für Großunternehmen, Mittelständler und Handwerksbetriebe anbietet. "Das bisher familiengeführte Unternehmen stellt nun unter neuer Leitung ein positives Beispiel für eine gelungene Nachfolgeregelung dar", überzeugten sich bei einem Besuch Bürgermeister Peter Jansen, Technischer Beigeordneter Ansgar Lurweg, Hochbauamtsleiter Martin Fauck und die Referentin für Wirtschaftsförderung, Sandra Schürger. Empfangen worden waren sie von Geschäftsführerinnen Susanne Bielen. Zusammen mit Sylvia Laufer hat sie die Firma vor einem Jahr übernommen.

Bielen war vor ihrem Eintritt in die Adolf Jungfleisch GmbH als Managerin und Vertriebsexpertin für namhafte Unternehmen der Textilbranche tätig. Sie ist Geschäftsführerin für Vertrieb und Marketing. Laufer ist seit 1986 für die Jungfleisch GmbH tätig. Als Geschäftsführerin ist sie jetzt für Finanzen und Produktion zuständig.

Unter der neuen Führung passt die Adolf Jungfleisch GmbH ihr Produkt- und Servicespektrum noch zielgerichteter den unterschiedlichen Bedürfnissen der Kunden an, erfuhren die Besucher. Kernkompetenz des Unternehmens sei die Versorgung produzierender und verarbeitender Betriebe mit individuellen Schutzausrüstungen, die höchste Qualitäts- und Sicherheitsstandards erfüllen.

Zur Produktpalette gehören Handschuhe für unterschiedliche Branchen, Schutzbekleidung für Berufe in Industrie und Handwerk sowie Zubehör wie Schutzbrillen oder Helme. In der Firmenzentrale in Erkelenz entstehen mit zehn Mitarbeitern alle Produkte rund um den Hitzeschutz, zudem werden individuelle Spezialhandschuhe für Menschen mit Teilverlusten von Fingern oder an der Hand gefertigt. Bei Lederhandschuhen und Handschuhen aus Baumwolle oder Kunstfasern sind Lieferanten in Europa und in Asien Vertragspartner.

"Unser Fokus richtet sich jetzt noch stärker auf die Erstellung und Umsetzung maßgeschneiderter Produkt- und Servicekonzepte für unterschiedliche Branchen. Dabei unterstützen wir Handwerk und Industrie auch bei der Entwicklung eigener Innovationen", erklärten Bielen und Laufer. Zum Kundenstamm zählen Großunternehmen wie BMW, Thyssen Steel oder Westfalia ebenso wie Mittelständler und kleine Familienbetriebe.

Quelle: RP
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