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Erkelenz
Karnevalsfreunde der Brückstraße feiern in der "Flachsklause"

Erkelenz. Die tolle Stimmung der Session 2015/16, die sich bei den Erkelenzer Karnevalsfreunden 1991 Brückstraße (KFB) aus dem fürstlichen Motto "Mer fiere wie bekloppt und stellen de Brückstroot op der Kopp" unter die närrische Haut vertieft hatte und locker über Aschermittwoch hinaus motivierende Wirkung gezeigt hätte, bekam just zu diesem Termin einen gehörigen Dämpfer. Da nämlich erfuhren die KFBler völlig überraschend, dass ihre Gründungs- und Feiergaststätte Corsten den Zapfhahn für immer zudrehen würde. Die Stimmung der KFB-Narren sank auf den Nullpunkt - sie waren heimatlos geworden, wurden mit der größten Zerreißprobe der Vereinsgeschichte konfrontiert. Sollte es das nun nach 25 Jahren mit vielen unvergessenen Stunden und Kneipenkarneval in seiner urigsten Form gewesen sein? Von Hans Groob

"Nein ist es nicht. Wir machen weiter", sagen im Gleichklang Vorsitzender Helmut Groob, "Vize" Hennes Welters sowie die Sitzungspräsidenten Hans-Walter Papst und Markus Gillrath, deren Gesichtszüge sich in dem Moment wieder aufhellten, als sich eine fast aussichtslos scheinende Suche nach einer neuen Bleibe doch noch zum Guten wendete. Retter in höchster Not wurde Architekt Josef Viethen, Karnevalist bei der befreundeten Erkelenzer Karnevalsgesellschaft, den man als Erkelenzer Jung sowieso und als "Jungfrau" der EKG-Session 2010/11 speziell kennengelernt hatte. Er stellte den KFBlern spontan die Räume der ehemaligen Gaststätte "Zur Flachsklause" auf der Straße "Am Hagelkreuz" zur Verfügung.

Dort soll nun eine Woche nach dem "Elften im Elften", also genau am Freitag, 18. November um 19.11 Uhr, die närrische Session 2016/17 der KFBler eröffnet werden. Bis dahin soll das neue Domizil noch von vielen fleißigen Händen "gemütlich-jeck" gestaltet werden, ehe dann ein besonders witziges, immer gut aufgelegtes Dreigestirn inthronisiert wird: Fürstin Janina Müller, Jungfrau Mareen Hönges und Bauer Carmen Paffrath. Sie werden flankiert von den Ministern Sascha Beulen und Markus Gillrath, der auch Tanzpartner von Mariechen Britta Welters ist. Diese gehört übrigens auch der engagierten närrischen Junggarde mit Karina Grafen, Judith Kubat und Lydia Wilms an, die jetzt wie die übrigen KFB-Gruppen in das Übungsprogramm einsteigen, damit die große Haussitzung am Karnevalssamstag (25. Februar 2017) auch wieder unvergessen bleibt. Spätestens am folgenden Tag beim Fürstenfrühstück sollen dann auch die begehrten Fürstensticker wieder unter das närrische Volk gebracht sein, denn aus dem Erlös will die KFB wieder wohltätige Einrichtungen unterstützen.

Quelle: RP
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