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Erkelenzer Land
Kaum Einsätze für Streufahrzeuge

Erkelenzer Land. Für den Winterdienst sind in Erkelenz, Hückelhoven, Wassenberg und Wegberg rund 410 Tonnen Streusalz benötigt worden. Das geht aus den Statistiken der Kommunen hervor. Schneeschieben war die Ausnahme.

Mit 410 Tonnen Verbrauch in Erkelenz, Hückelhoven, Wassenberg und Wegberg zählt der Winter 2016/17 zu den durchschnittlichen Wintern, waren doch in dem harten Winter 2010, als landesweit die Streusalzvorräte knapp geworden waren, beispielsweise allein in Erkelenz 600 Tonnen davon benötigt worden, in diesem Winter hingegen nur 220 Tonnen. Wegen des relativ milden Winters sind in Erkelenz die Streufahrzeuge in diesem Winter kaum unterwegs gewesen. Die Statistik weist 16 Tage aus, an denen die Streufahrzeuge unterwegs waren, um Straßen vom Schnee zu räumen und Streusalz aufzubringen. Insgesamt, so erklärt Technischer Beigeordneter Ansgar Lurweg, seien an den 16 Tagen 220 Tonnen Streusalz benötigt worden.

Knapp 75 Tonnen Streusalz setzte der städtische Bauhof in diesem Winter auf den Straßen Wegbergs ein - überwiegend auf Ortsdurchfahrten wie beispielsweise der Alten Landstraße in Klinkum, der Dülkener Straße in Rickelrath und der Gladbacher Straße in Rath-Anhoven. In der Mühlenstadt ist nach Angaben von Bauhofleiter Ingmar Pape bei Winterwitterung morgens ab 4 Uhr ein Kontrolleur unterwegs, der prüft, ob die Fahrbahnen glatt sind. Bei Bedarf kommt dann das Streufahrzeug (Unimog) zum Einsatz, wenn Geh- und Radwege betroffen sind, werden weitere Mitarbeiter des Bauhofs im normalen Tagesdienst (ab 7 Uhr) zur Handstreuung eingesetzt. Auch auf den Hückelhovener Halden-Bergen lag kaum Schnee, dennoch erforderten glatte Straßen Einsätze des Bauhofs. 40 Streudienste absolvierten die Fahrzeuge, und zusätzlich fuhren die Mitarbeiter 20 Kontrollen im Stadtgebiet. Nach Mitteilung von Stadtsprecher Holger Loogen wurden zwischen Oktober und Februar 85 Tonnen Streusalz verwendet.

Der Winterdienst beim Baubetriebshof der Stadt Wassenberg (Stadtbetrieb Wassenberg) leistete im Januar und Februar rund 260 Einsatzstunden, wie Bauhofleiter Oliver Sanders mitteilte. An zehn Einsatztagen in diesem Zeitraum legten drei Einsatzfahrzeuge 750 Kilometer zurück. Der Salzverbrauch für Wassenberger Straßen lag bei rund 30 Tonnen.

Weit mehr Einsätze hatte die Mastermeisterei in Heinsberg zu fahren, die für die Landes- und Bundesstraßen zuständig ist. Von 40 Streueinsätzen berichtet deren Leiter Franz Jütten. 600 Tonnen Streusalz seien dabei verbraucht worden: "Das entspricht einem Durchschnittswinter, wie wir ihn auch in den vergangenen zwei, drei Jahren erleben konnten." Schneeschieben sei unter den Einsätzen die Ausnahme gewesen. "Statt des Winterdienstes konnten unsere Mitarbeiter in diesem Winter mehr Zeit für den Gehölzschnitt verwenden, zum Beispiel haben wir an Geilenkirchens Umgehungsstraße das Gehölz auf Stock gesetzt. Das war dringend nötig."

(aha/back/gala/hec/spe)
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