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Erkelenz
Kinofilm "Wir sind die Flut" hat Vorpremiere im Gloria

Erkelenz. Der Mystery-Thriller "Wir sind die Flut" wurde in Immerath (alt) und Borschemich (alt) gedreht.

"Wir sind die Flut" ist der Titel eines Science-Fiction-Mystery-Thrillers, der seine Premiere Anfang des Jahres auf der Berlinale feierte. Es handelt sich um die Diplomarbeit von zehn Filmstudenten der Filmakademie Baden-Württemberg und der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Die Besonderheit an dem Film, der am Freitag 14. Oktober, ab 18 Uhr seine Vorpremiere zum bundesweiten Kinostart im Erkelenzer Gloria Filmpalast hat, ist, dass ein Teil der Dreharbeiten Ende 2014 mit Unterstützung der Stadt Erkelenz und der betroffenen Bewohner in Immerath (alt) und Borschemich (alt) stattfanden. Die Kulissen der sterbenden Dörfer erschienen den Filmemachern offenbar ideal für ihr Thema.

Regisseur Sebastian Hilger erzählt durch die Folie eines Genrefilmes die sehr lebensnahe Geschichte vom Verlust der Kindheit und der damit verbundenen Fähigkeit, an Wunder zu glauben. "An Wunder, die in Wahrheit nichts anderes sind, als die völlige Gewissheit darüber, dass man alles schaffen kann, solange man sich nur immer weiter bemüht und nicht aufgibt", heißt es in der Information zum Film.

Die Handlung: Vor 15 Jahren ist vor der Küste von Windholm das Meer verschwunden. Seitdem strahlt eine beklemmende Ruhe auf die Umgebung aus, wirft Fragen auf, bereitet Unbehagen. Die Ursache für die Anomalie ist bis heute ungeklärt. Mit einer neuen Theorie ist der ehrgeizige Physikstudent Micha einer von vielen Nachwuchswissenschaftlern, die um die rar gesäten Forschungsaufträge an der Uni kämpfen. Nach jahrelanger Arbeit muss er jedoch erleben, wie sein gewagtes Vorhaben am verknöcherten System scheitert - er darf sein Projekt nicht fortsetzen. Heimlich macht sich Micha mit seiner Kollegin Jana auf den Weg, um seine Hypothese auf eigene Faust zu überprüfen.

In dem vom Militär abgesperrten Gebiet treffen die jungen Forscher auf den kläglichen Rest einer rätselhaften Dorfgemeinschaft. Denn an dem Tag, an dem das Meer verschwand, hat es auch die Kinder des Dorfes mitgenommen. Das behaupten die Dorfbewohner. Doch sind die Kinder damals wirklich ertrunken? Ihre Leichen wurden nie gefunden! Zwischen heruntergekommenen Häusern und verlassenen Straßen geraten Micha und Jana auf ihrer Suche nach der Wahrheit immer tiefer in den Bann dieses vergessenen Ortes, an dem ihnen eine Wirklichkeit offenbart wird, der sie sich erst noch stellen müssen.

"Es ist für uns eine unermessliche Freude, einen Monat vor dem offiziellen Kinostart eine exklusive Vorpremiere für die Bürger von Erkelenz im Gloria Filmpalast anzubieten", schreiben die Filmemacher in ihrer Einladung. Sie werden selbst anwesend sein und sicher gern mit Kinobesuchern über ihre Arbeit diskutieren.

(aha)
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