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Erkelenz
Klassisch-romantische Meisterkonzerte

Erkelenz: Klassisch-romantische Meisterkonzerte
Der Cornelius-Burgh-Chor und das Kammerorchester Camerata Mönchengladbach sind erneut in einem Meisterkonzert am 13. November zu hören und zu sehen. FOTO: JÜRGEN LAASER (ARCHIV)
Erkelenz. Das Programm der Meisterkonzerte 2017/18 bringt aufsteigende Stars (Friederike Arnholdt, Sanel Redzic, Johannes Nies) und alte Bekannte (Sinfonieorchester Aachen, Cornelius-Burgh-Chor, Georg Mais) auf die Bühne der Stadthalle. Von Andreas Speen

Die Meisterkonzerte der Kreisvolkshochschule in Erkelenz stehen seit mehr als 50 Jahren für hochwertige und abwechslungsreiche klassische Musik. Auch in der nächsten Spielzeit wird beides wieder vereint, ist dem jetzt vorgelegten Programm zu entnehmen. Schwerpunkte bilden darin die Komponisten Joseph Haydn, Ludwig van Beethoven sowie verschiedene Vertreter spanischer Musik.

Den Auftakt bestreitet am 25. September der international bekannte niederländische Pianist Ronald Brautigam, der sein Programm "Wien um 1800" kurz nach dem Gastspiel in Erkelenz auch beim Bonner Beethovenfest spielen wird. Er widmet sich drei Komponisten, Johann Wilhelm Wilms, Joseph Haydn und Ludwig van Beethoven, dessen Waldstein-Sonate op. 53 den Abschluss des Konzerts, das in die neue kreisweite Reihe "Klavier entlang der Rur" gehört, bilden wird.

Ein Konzert zum Reformationsjahr vereint am 13. November imposante Chorwerke der Familie Bach und Joseph Haydns. Unter der Leitung von Reinhold Richter treten neben hochrangigen Gesangssolisten unter anderem der Cornelius-Burgh-Chor Erkelenz und das Kammerorchester Camerata Gladbach auf. Die Kantate "Erschallet, ihr Lieder" (BWV 172) von Johann Sebastian Bach wird den Abend eröffnen und das Magnificat D-Dur (Wq 215) von Carl Philipp Emanuel Bach den Abend beschließen. In ihre Mitte nehmen sie das Te Deum von Joseph Haydn.

Stars von morgen, die beim Deutschen Musikwettbewerb 2016 ausgezeichnet wurden, präsentiert das dritte Meisterkonzert am 11. Dezember. Das Duo Friederike Arnholdt (Cello) und Sanel Redzic (Gitarre) spielt ein internationales Programm, das Tschaikowsky mit Werken spanischer Komponisten wie de Falla zusammenführt.

Ein Orchester mit einer großen Tradition ist am 26. Februar 2018 zu Gast: Die Zagreb Soloists werden in ihrem Programm "Die russische Seele" die Bandbreite der romantischen und modernen Musik dieses Landes zu Gehör bringen, darunter Schostakowitschs Kammersinfonie c-Moll (op. 110a) und Tschaikowskys Streicherserenade C-Dur.

Alte und sehr beliebte Bekannte werden das Publikum am 19. März erfreuen. Nach dem Erfolg im letzten Jahr präsentiert Dirigent Georg Mais mit der Jungen Philharmonie Ukraine Lemberg auch dieses Mal wieder ein reines Beethoven-Programm mit der Ouvertüre aus "Die Geschöpfe des Prometheus" (op. 43) und der Sinfonie Nr. 1 C-Dur (op. 27). Solist beim 1. Klavierkonzert in C-Dur (op. 15) ist der aufstrebende Pianist Johannes Nies. Eine andere Klangfarbe steht am 23. April mit dem Fukio Ensemble im Zentrum. Die Musiker stellen Saxophonwerke von Donizetti bis de Falla vor und werden das Programm in origineller Weise moderieren.

Den glanzvollen Abschluss der Konzertreihe bildet ein Auftritt des Sinfonieorchesters Aachen. Zusammen mit dem Gewinner des Echo Klassik 2016 als bester Nachwuchskünstler, Yuri Revich, wird das berühmte Violinkonzert in e-Moll (op. 64) von Felix Mendelssohn Bartholdy zu Gehör gebracht, bevor mit der "Unvollendeten" die berühmte Sinfonie Nr. 8 h-Moll (D 759) von Franz Schubert erklingt.

Quelle: RP
 
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