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Erkelenz
Kölscher "Danzroboter" begeistert

Erkelenz: Kölscher "Danzroboter" begeistert
Die Kölner Band "Cat Ballou" begeisterte am Donnerstagabend auf der großen Bühne am Alten Rathaus in Erkelenz mehrere Tausend Besucher. FOTO: Jürgen Laaser
Erkelenz. Es darf gefeiert werden: Die ersten Tage des 41. Lambertusmarktes verliefen bestens. "Cat Ballou" war ein Highlight. Von Anke Backhaus

Thomas Pennartz, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Heinsberg, und Ansgar Lurweg, Technischer Beigeordneter der Stadt Erkelenz, kennt man stets adrett gekleidet. Am Donnerstag durfte es ein wenig legerer sein: Pennartz sorgte am Espresso-Mobil der Kreissparkasse mit Strohhut und Schürze für leckeren Kaffeegenuss, derweil saß Lurweg am Keyboard der West Big Band. Der Erkelenzer Lambertusmarkt sorgt für manch sympathische Überraschung. So auch am Fronleichsnamstag wieder bei der offiziellen Eröffnung der nunmehr 41. Auflage.

Bürgermeister Peter Jansen brauchte auch keine große Rede, um den Kirmestrubel zu eröffnen. Im Gegenteil. "Freuen wir uns auf fünf Tage Programm, das ,umsöös' ist", begrüßte er die Erkelenzer, die sich den Start des Lambertusmarktes am Donnerstagmittag nicht entgehen lassen wollten.

Schon zum offiziellen Start war der Marktplatz merklich gut gefüllt, so mancher Besucher steuerte Erkelenz bewusst an, um das Spektakel live mitzuerleben. Unter ihnen ein im Kreis Heinsberg sehr bekanntes Gesicht: "Schorschi" Schmitz, mittlerweile Bürgermeister der Stadt Geilenkirchen, zeigte sich gewohnt gut gelaunt, und auch Wilfried Oellers und Norbert Spinrath, die beiden Kreis Heinsberger Bundestagsabgeordneten, hatten sich zum Marktrundgang parat gemacht. Dieser wurde übrigens angeführt vom Musikverein Granterath.

Dieses Mal schlug Bürgermeister Peter Jansen (l.) das Fass nicht selbst an - diese Aufgabe überließ er Geburtstagskind Ferdi Kehren aus der SPD-Fraktion. FOTO: Laaser Jürgen

Erste Station: Das fast 40 Meter hohe Riesenrad auf dem Franziskanerplatz, auf dem Mitglieder aus Rat und Verwaltung gern Platz nahmen und eine tolle Aussicht über die blau-weiße Erka-Stadt genossen.

Stichwort Genuss: Stephan Jopen, der Organisator des Lambertusmarktes, hatte bereits am Tag 1 der Sause die Erkelenzer musikalisch glücklich gemacht "Kein Wunder, er hat ja auch ein gutes Händchen und eine feine Nase für das, was hier angesagt ist", merkte dann auch Bürgermeister Peter Jansen an. Schon "just:is" hatte am frühen Abend für Furore auf dem Marktplatz gesorgt, doch zugegebenermaßen wartete die Menge auf das Highlight des Abends. Nachdem im vergangenen Jahr am ersten Tag des Lambertusmarktes "Kasalla" für Ufftata gesorgt hatte, stattete eine kölsche Band ähnlichen Kalibers den Erkelenzern einen Besuch ab: "Cat Ballou" oder einfach Oliver Niesen (Gesang, Gitarre), Dominik Schönenborn (Keyboard), Kevin Wittwer (Bass) und Michael Kraus (Schlagzeug). Vorweg: Die Jungs machten fleißig Laune auf der Bühne, ließen Erkelenz auf dem proppenvollen Markt nicht nur bei "Et jitt kei Wood" zum riesigen Chor werden. Und dann wurde sogar getanzt. "Danzroboter" erklang, "der wohl krawalligste Song auf unserer Liste", meinte Frontmann Oliver Niesen spitzbübisch. Auch "Hück steiht de Welt still" und viele weitere Songs machten den Besuch der Kölner zum gelungenen Ereignis.

Gestern Abend setzte sich das musikalische Programm fort - es dauert an bis Montag.

Quelle: RP
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