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Erkelenz
Krankenhaus für Kuscheltiere

Erkelenz: Krankenhaus für Kuscheltiere
Beim Teddybären-Krankenhaus des Deutschen Roten Kreuzes werden auch "Röntgenbilder" der Kuscheltiere angefertigt. FOTO: Hoffmann (Archiv)
Erkelenz. Kinder von drei bis neun Jahren können am Samstag, 14. Oktober, ihre verletzten oder kranken Kuscheltiere behandeln lassen. Ein Team aus Jugendrotkreuz und Deutschem Rotem Kreuz freut sich auf viele junge Besucher.

Alle drei- bis neunjährigen Besitzer von kranken oder verletzten Kuscheltieren sind für Samstag, 14. Oktober, von 10 bis 16 Uhr eingeladen, mit ihren Gefährten ins Teddybären-Krankenhaus in der Geschäftsstelle des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Zur Feuerwache 8, zu kommen. Veranstaltet wird es zum sechsten Mal vom Jugendrotkreuz mit Unterstützung des DRK durch Material und Rettungswagen. Die Stofftiere werden dort fachmännisch untersucht und an verschiedenen Stationen behandelt, bis sie wieder gesund nach Hause gehen können.

Auf diese spielerische Weise erleben die jungen "Eltern", wie es ist, vom Kinderarzt untersucht oder im Krankenhaus behandelt zu werden. Sie lernen von der Anmeldung über Ambulanz, Röntgen, Operationssaal bis zur Apotheke alle Bereiche hautnah kennen und verlieren so ihre Angst davor. Dass die Teddybären und anderen kuscheligen Begleiter schließlich gesund und im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten repariert sind, wird die Kinder besonders freuen. Jugendrotkreuz-Kreisleiter Carsten Kohnen ist zum zweiten Mal für die reibungslose Durchführung der lehrreichen und spannenden Aktion verantwortlich. Ihn und seine Mitstreiter spornen auch die positiven Reaktionen von Ärzten dazu an, das Teddybären-Krankenhaus fortzuführen. Die Kinder wüssten schon, was bei einer Untersuchung auf sie zukomme und was sie machen müssen, meldeten die Fachleute zurück. Was zu einem guten Teil an den ausführlichen Erklärungen der Jugendrotkreuzler liegen dürfte.

Damit erneut rund 100 Besucherkinder mit ihren Kuscheltieren den Weg in die Räumlichkeiten finden, machen Ehrenamtliche im Vorfeld Werbung, suchen Sponsoren und schreiben Kindergärten und Schulen an. Die beiden Letzteren können das Thema "Was passiert, wenn ich krank bin?" in Gruppenstunden oder Unterricht weiter vertiefen. Darüber hinaus erbitten die Helfer Sachspenden von Ärzten und Apotheken, damit das Krankenhaus gut ausgestattet ist. Falls ganze Gruppen zu Besuch kommen möchten, werden sie um Anmeldung bei Rita Karsch unter der Telefonnummer 02431 802121 oder per E-Mail an jrk@drk-heinsberg gebeten. Eine Cafeteria, eventuell ein Grill und genügend Parkplätze stehen zur Verfügung.

Quelle: RP
 
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