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Erkelenz
Kunsttreff Erkelenz stellt im Johanniter-Stift aus

Erkelenz: Kunsttreff Erkelenz stellt im Johanniter-Stift aus
Ausstellende mit Kunsttreff-Leiterin Elke Bürger (r.) und stellvertretender Bürgermeisterin Astrid Wolters (M.) bei der Eröffnung der Schau. FOTO: Johanniter-Stift
Erkelenz. "Vielfalt der Kunst" heißt eine Ausstellung bis April von Erkelenzern im Johanniter-Stift an der Südpromenade.

Das Johanniter-Stift in Erkelenz hat eine Ausstellung eröffnet, deren Werke diesmal "nicht aus einer Hand, sondern von einem ganzen Künstlerkreis" stammen. Gaby Kerst, die Leiterin des Sozialen Dienstes, stellte zu der "Vielfalt der Kunst" betitelten Schau die Mittwochsgruppe des Erkelenzer Kunsttreffs vor. Deren Werke können bis Ende April an der Südpromenade 24 täglich von 8 bis 17 Uhr besichtigt werden.

Seit einiger Zeit trifft sich mittwochs eine Gruppe im Erkelenzer Kunsttreff, dem Atelier von Elke Bürger an der Ostpromenade, in dem Bilder und Skulpturen gefertigt und Kurse angeboten werden. Diese Mittwochsgruppe hat die Ausstellung mit unterschiedlichen Werken gestaltet. Es seien alles Hobbykünstler, die ohne Zwang ihre Augen und ihren Sinn bezüglich Technik, Materialkunde und Idee schulen würden, und von denen einige bereits seit mindestens zehn Jahren malen, andere erst seit einem Jahr, erklärte die stellvertretende Erkelenzer Bürgermeisterin Astrid Wolters, die eine kurze Einführung zur Ausstellungseröffnung hielt. "Sie sollten sich deshalb Zeit nehmen, die Bilder zu betrachten", empfahl Wolters. Tatsächlich braucht es Zeit, die Bilder von Silvia Knippertz, Daniela Langerbeins, Renate Stille, Elke Bürger, Renate Gurk-Immerath, Zeljko Lazic und Hiltrud Zaunbrecher zu betrachten.

Zu sehen sind Landschaften, gebildet aus expressiven farbigen Strichen. Wer nachfragt, erfährt, dass hier mit den Händen intuitiv und ganz ohne Vorgaben gemalt wurde. Auch die Porträts, verfremdet mit expressiven Farben, fallen ins Auge. Zu den gegenständlichen Motiven zählen farbige Porträts vom Vogel Strauß ebenso wie von Papageien, einer Schnee-Eule und vom Klatschmohn.

Ins Schmunzeln kommt der Betrachter beim Anblick des Frosches, der es sich im Maul eines Krokodils bequem gemacht hat. Daneben fallen jene Bilder auf, die nur in schwarz-weiß gemalt wurden wie das Porträt einer Frau oder eine Schneelandschaften.

Quelle: RP
 
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