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Erkelenz
Ladepunkte für E-Autos gefördert

Erkelenz. Erkelenzer Klimaschutzmanager weist auf Angebot des Landes NRW hin.

"Gute Nachrichten für alle Privatpersonen und Unternehmer, die über die Anschaffung eines Elektroautos nachdenken oder bereits ein Elektroauto haben" und sich damit auch die Frage nach einer eigenen Lademöglichkeit stellen, teilt der Erkelenzer Klimaschutzmanager Oliver Franz mit: "Seit dem 16. Oktober fördert das Land Nordrhein-Westfalen über ein Sofortprogramm nicht-öffentliche Ladepunkte für private Stellplätze, Garagen und Betriebsgelände mit 50 Prozent der Ausgaben bis zu einem maximalen Betrag von 1000 Euro pro Ladestation."

Klimaschutzmanager Franz begrüßt das neue Förderprogramm in einer Pressemitteilung: "Die Förderung der Ladestationen setzt zusammen mit der bestehenden Kaufprämie für Elektrofahrzeuge, die immerhin auch 4000 Euro beträgt, die richtigen Impulse. Unterstützt werden all diejenigen, die frühzeitig auf saubere Zukunftstechnologie setzen. Elektroautos sind bei Betrieb mit Ökostrom ein Beitrag zu Klimaschutz, fahren sauber, sind leise und machen richtig Spaß, wie ich aus eigener Erfahrung weiß." Für die allermeisten Einsatzzwecke hätten solche Fahrzeuge mittlerweile auch eine ausreichende Reichweite. Allein der Anschaffungspreis der Fahrzeuge sei noch relativ hoch und die Ladeinfrastruktur müsse verbessert werden: "Hier helfen die Unterstützungsprogramme."

Gefördert werden mit dem bis zum 31. März 2018 gültigen Programm laut Erkelenzer Klimaschutzmanager die eigentliche Ladeeinheit sowie die Montage und Inbetriebnahme, inklusive der eventuellen Ertüchtigung des bestehenden Hausanschlusses. Voraussetzung ist die Versorgung des Ladepunkts mit zertifiziertem Grünstrom oder selbst erzeugtem regenerativen Strom, beispielsweise über eine eigene Photovoltaik-Anlage. Informationen zur Förderung der E-Ladestationen und Antragsunterlagen gibt es im Internet unter www.progress.nrw.

(spe)
 
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