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Erkelenzer Land
Lärm durch Schienenverkehr melden

Erkelenzer Land. Das Eisenbahn-Bundesamt fragt, wie belastend Menschen den Lärm empfinden, der vom Schienenverkehr ausgeht. Aufstellen will die Behörde einen ersten bundesweiten Lärmaktionsplan, mit dem diese Belastungen verringert werden sollen. Die Stadt Erkelenz hat jetzt den Aufruf an die Bürger weitergegeben, sich im Internet bis zum 30. Juni auf der Seite des Eisenbahn-Bundesamtes zur Situation zu äußern.

Mit Hilfe der Bevölkerung soll zunächst die Lärmsituation an den Hauptverkehrsstrecken festgestellt werden. "Die Bürger können sagen, ob, wie und wodurch sie sich beim Schienenverkehr belästigt fühlen und was sie vorschlagen, wie die Situation geändert werden kann", erläutert Leo Lenzen-Polmans vom Rechts- und Ordnungsamt der Stadt Erkelenz. Aus allen Angaben, die bundesweit eingehen, wolle das Eisenbahn-Bundesamt später ein Maßnahmenpaket erarbeiten.

Noch sind keine Einträge für Erkelenz oder Hückelhoven auf der interaktiven Karte zu finden gewesen, welche das Eisenbahn-Bundesamt für die Befragung im Internet anzeigt und auf der zu erkennen ist, dass jährlich über 30 000 Züge durch die Stadtgebiete rollen - wohl aber gibt's schon Einträge aus Mönchengladbach-Wickrath, wo Anwohner von "Brückendröhnen" sowie "Anfahr- und Bremsgeräuschen" berichten. Bis zum 30. Juni haben die Bürger aus dem Erkelenzer Land die Möglichkeit, sich über den Link www.laermaktionsplanung-schiene.de an der Aktion zu beteiligen. Nach einer Registrierung kann man dort einzelne Orte angeben, an denen man sich durch Schienenlärm belästigt fühlt.

(spe)
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