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Erkelenz
Martinsmarkt – Angebot für die ganze Familie

Erkelenz. Schon am Ortseingang parkten Autos soweit das Auge reicht, Neuankömmlige und Abfahrende blockierten die Straße, und auch die Musik drang bis an die Grenzen des Dorfes. Es war jedoch keinesfalls das übliche Weihnachtslied-Repertoire, sondern moderne Töne erklangen, wie der Titel "Tik Tok" von Keisha, den sich die vier Mädchen von "Studio 1a" für ihre Premiere auf der Bühne des Martinsmarktes ausgesucht hatten. Von Frieda Lange

"Anfangs hat man immer Lampenfieber, aber sobald die Musik läuft, macht es einfach nur noch Spaß", erzählte die 21-jährige Ramona Stoffers, denn die Menge der Besucher gab Anlass zur Nervosität. Zwischen 11 und 19 Uhr waren bis zu 3000 Besucher über den Markt geschlendert, blieben an Ständen und der Bühne stehen und erfreuten sich an den gebotenen Leckereien.

Nach der einjährigen Planung und mit 45 Buden und Verkaufsständen ließ des Angebot keinen Wunsch offen: Schmuck, Weihnachtsdekoration, Kleidung, Obst, Kuscheltiere, Anis und Mandeln, Kinderschminken und ein Luftballonkünstler. Auch die handgemachten Holzarbeiten, die "gutes Handwerk sind" und nicht irgendein Weihnachtskitsch, wie Moderator Markus Forg betonte, erfreuten sich großer Beliebtheit. Die Verkaufsstände, ein 100-Kuchen-Buffet, 120 Kilogramm Reibekuchenteig sowie 50 Liter Gulaschsuppe und viele andere Speisen bildeten die Grundlage für den wohltätigen Zweck des siebten Martinsmarktes. Den Markt gibt es seit 2003, er findet immer im November statt, bevor der große Weihnachtsmarktrummel beginnt.

Der Umsatz soll auch dieses Jahr wieder an den Deutschen Kinderhospizverein gespendet werden, der sich schon im letzten Jahr über 6200 Euro freuen konnte, die den Besuchern der Festlichkeiten zu verdanken waren. Es gehe darum, sich für Kinder einzusetzen, die schwere oder tödliche Erkrankungen haben und zu helfen.

"Unsere Gesellschaft braucht diesen bürgerlichen Einsatz", appellierte Markus Forg an die Besucher und sprach seinen Dank allen Organisatoren, Sponsoren, den Helfern und natürlich den Besuchern aus, während Sankt Martin den Kindern auf der Bühne Weckmänner schenkte.

Doch nicht nur die Kinder waren entzückt, auch die erwachsenen Gäste durchstöberten mit glänzenden Augen die vielen Angebote, tranken Glühwein, unterhielten sich und trotzten den ungemütlichen Temperaturen.

Quelle: RP
 
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