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Erkelenz
Messung ergibt: keine Raserei im Oerather Mühlenfeld

Erkelenz. 85 Prozent der Fahrzeuge fuhren langsamer oder die erlaubte Geschwindigkeit. Skepsis im Ausschuss blieb.

Wird im Oerather Mühlenfeld zu schnell gefahren? Das war von der Stadt Erkelenz im März und April nördlich und südlich des Mühlenplatzes mit einem mobilen Messgerät überprüft worden. "Ich bin von den Zahlen überrascht", erklärte Daniel Schwarz (CDU) jetzt im Bezirksausschuss Erkelenz-Mitte. Das Ergebnis lautete: 85 Prozent der Fahrzeuge fuhren langsamer oder maximal die erlaubte Geschwindigkeit, und deren größte Überschreitung hatte 12 km/h betragen.

Zulässig ist auf der Xantener Allee derzeit Tempo 30, weil sie noch als Baustraße ausgewiesen ist, erklärte das städtische Ordnungsamt in seinem Prüfbericht. Sobald diese Beschränkung aufgehoben wird, werde die zulässige Höchstgeschwindigkeit in diesem Straßenabschnitt 50 km/h betragen. So schnell ist in der fast einmonatigen Messphase, in der in beide Fahrtrichtungen kontrolliert worden war, niemand gefahren. Die gefahrenen Durchschnittgeschwindigkeiten lagen laut Ordnungsamt je nach Richtung und Messpunkt zwischen 25,9 und 33 km/h, und das bei insgesamt 14.155 registrierten Fahrzeugen.

Zufriedengeben wollen sich die Menschen im Oerather Mühlenfeld mit diesen Messergebnissen nicht, ließ Daniel Schwarz durchblicken: "Die Realität sieht anders aus. Der Punkt ist für mich nicht abgeschlossen."

(spe)
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