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Erkelenz
Mit "Winterwonderland" das Publikum verzückt

Erkelenz. Musiklehrer Wim Brils hatte ein Programm für das Konzert der Kreismusikschule zusammengestellt. Von Philipp Schaffranek

Unter dem Motto "Zu Gast bei Schwanensee" zog sich die Musik des Balletts von Pjotr Tschaikowski wie ein roter Faden durch das Programm. Als Schwan verkleidet, führte Wim Brils mit seiner Frau Anja und Musiklehrerin Hedy Sieben mit ihrem Mann Friedhelm einen kurzen Schwanentanz auf. Die Vorstellung sorgte für gute Unterhaltung. "Immer wieder für eine Überraschung gut", sagte Gerda Mercks, Leiterin der Kreismusikschule, über Wim Brils. Gleichzeitig dankte sie dem Dozenten: "Es war wieder einmal wunderschön. Sie und die Kinder haben sich wieder einmal sehr viel Mühe gegeben."

Die Blockflötengruppe spielte "Der Schwan" von Robert Moelker und das Stück "Allein auf der Welt". Viele der Blockflötenkinder hatten bei dem vorweihnachtlichen Konzert ihren ersten großen Auftritt. Danach waren den Kindern der Stolz und die Freude über den Applaus des Publikums im Atrium des Erkelenzer Berufskollegs anzusehen. Einige Kinder aus der musikalischen Früherziehungsgruppe hatten mit Hedy Sieben gemeinsam eine Geschichte von drei Fröschen, die die Welt einmal von oben sehen wollten, vorbereitet. Musikalisch untermalt erzählten die Kinder, wie die drei Frösche ihren Traum letztendlich von einem Schwan erfüllt bekommen. Das Orchester stimmte die Zuhörer mit "O du Fröhliche" und "Lonely this Christmas" der Gruppe Mud weihnachtlich ein. Aus dem Ballett Schwanensee spielte das Orchester den Schwanentanz "Lac des Cygnes". Großen Applaus gab es für das majestätische "Pomp and Circumstances". Das Orchester wird eigens für Projekte, wie das Konzert "Winterwonderland" zusammengestellt.

Mit Laura Rizzo (18) und Kilian Neuhaus (14) gab es zwei solistische Vorträge. Auf dem Klavier spielte Laura Rizzo, die Musik studieren möchte, das Stück "Arabesque" von Claude Debussy und "Nocturne" von Frédéric Chopin. Mit hellem und klarem Klang überzeugte Kilian Neuhaus auf der Trompete mit einem Menuett von Johann Sebastian Bach und "Bourrée" von Johann Adolph Hasse.

Neben der Blockflötengruppe, den Kindern der Früherziehung, Orchester und Solisten hatte sich auch ein Saxofonensemble für das Weihnachtskonzert zusammengetan. Florian Siegert, Nora Schmidt, Theresa Rombach und Nina Jörissen führten gemeinsam mit Wim Brils Walter Scotts Variationen von Franz Schuberts "Forelle" auf.

Wie in den vergangenen Jahren hatte Wim Brils mit seiner Frau gebacken und gebastelt. Der Erlös aus dem Verkauf und einer Verlosung geht an die Kinderkrebshilfe.

Quelle: RP
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