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Erkelenz
Neurologie - jetzt darf gebaut werden

Erkelenz: Neurologie - jetzt darf gebaut werden
Beim Spatenstich: (v.l.) Verwaltungsdirektor Jann Habbinga, Rüdiger Schmitz (Architekt), Klaus Krapoll (Kuratorium), Erster Beigeordnerter Dr. Hans-Heiner Gotzen, Dr. Harry Elsbernd (Ärztlicher Direktor), Dr. Christian Isensee (Chefarzt Neurologie), Adolf Sommer (Statiker), Bürgermeister Peter Jansen. FOTO: Jürgen Laaser
Erkelenz. Das Hermann-Josef-Krankenhaus wächst weiter. Gestern ergriffen die Hauptbeteiligten symbolisch die Spaten zu Beginn der Erweiterung und Aufstockung des Immerather Trakts. Die neue Neurologie-Fachabteilung bekommt 40 Betten. Von Angelika Hahn

Der strahlende Sonnenschein gestern schien dem Kuratoriumvorsitzenden Bürgermeister Peter Jansen wie bestellt für den Baubeginn der Neurologie am Erkelenzer Krankenhaus. "Spatenstiche am Krankenhaus haben mittlerweile Tradition", sagte Jansen im Hinblick auf das stetig expanierende Hermann-Josef-Krankenhaus. "Das zeigt, dass das Haus viel leistet und Qualität anbietet", sagte Jansen. Er bezeichnete die 2014 nach längerem Ringen endlich von der Bezirksregierung genehmigte eigenständige Neurologie-Fachabteilung mit 40 Betten als "Sprung für das Krankenhaus".

Dafür sei viel Vorarbeit geleistet und der Qualitätsnachweis von Chefarzt Dr. Christian Isensee und seinem Team erbracht worden. Jansen: "Das Kuratorium brauchte nicht lange überzeugt zu werden, für die Erweiterung wieder einiges an Geld zu bewegen." Das sind rund acht Millionen Euro, wie Verwaltungsleiter Jann Habbinga dann konkretisierte. Ebenso wie die "Vorarbeit" mit der 2013 bereits eingerichteten Stroke Unit (Schlaganfall-Intervention) und zehn neurologischen Betten. Die neue "vollumfängliche" Neurologie-Abteilung habe künftig einen Versorgungsauftrag für das gesamte Kreisgebiet.

Übrigens profitieren auch zwei andere Abteilungen von der Erweiterung. Der als Immerather Trakt bekannte E-Flügel des Krankenhauses wird in der Grundfläche um rund 18,5 Meter verlängert - in Keller, Parterre und erstem Obergeschoss. Damit wird Platz geschaffen für vier weitere Zimmer der Palliativstation und fünf zusätzliche Zimmer für die Urologie. Damit ist aber keine Bettenerweiterung verbunden, wohl aber eine komfortablere Raumaufteilung. Die Neurologie findet Platz in einem neuen zweiten Obergeschoss mit 21 Krankenzimmern und Funktionsräumen.

Dass der neue Baukörper auf der heutigen Freifläche neben dem Praxiszentrum, gestaffelt abfallend, sich der Umgebung anpassen werde, erläuterte der Erkelenzer Beigeordnete Dr. Hans-Heiner Gotzen später am Rande des geselligen Ausklangs. Zuvor gab's die obligatorischen symbolischen Spatenstiche der Hauptbeteiligten von Krankenhausleitung, Kuratorium, Ärzteschaft und Baufirmen.

Die Architektur des Neubaus obliegt dem Büro Dr. Rüdiger Schmitz. Begrüßt wurde auch das mit dem Rohbau beauftragte Bauunternehmen Solbach, beide aus Viersen.

Quelle: RP
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