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Erkelenz
NRW-Stiftung hilft dem virtuellen Museum

Erkelenz. Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung wird dem Heimatverein der Erkelenzer Lande einen Zuschuss in Höhe von bis zu 50.000 Euro zur Verfügung stellen, um dessen Aufbau eines virtuellen Heimatmuseums im Internet zu unterstützen. Dies beschloss jetzt der Vorstand der NRW-Stiftung unter Vorsitz von Eckhard Uhlenberg in Düsseldorf. Als Vorstandsmitglied wird demnächst der frühere Staatsminister Franz-Josef Lersch-Mense die Zusage überbringen, kündigte die NRW-Stiftung in einer Pressemitteilung an.

Durch den Braunkohlentagebau im Rheinischen Revier wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche Ortschaften umgesiedelt, vielen steht dieser Schritt noch bevor. Der Erkelenzer Heimatverein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Geschichte und Kultur dieser vom Abriss betroffenen Ortschaften zu bewahren. In einem virtuellen Museum sollen die (bald) nicht mehr existierenden Orte bildhaft in Erinnerung bleiben. Testweise wird zuerst der Stadtteil Keyenberg erfasst, der bald dem Tagebau weichen muss. Die Bürger des Ortes können in dem Internetportal persönliche Berichte, Erinnerungen und Erfahrungen einbringen. Das Portal soll dann nach und nach weitere Ortschaften als "verlorene Heimat" aufnehmen.

Es ist nicht das erste Mal, dass die NRW-Stiftung im Kreis Heinsberg hilft. So wurden beispielsweise das Museum Begas Haus in Heinsberg mit Stiftungshilfe modernisiert, der ehemalige Wasserturm in Übach-Palenberg restauriert oder der Arsbecker Bruch in Wegberg für den Naturschutz erworben. Das Geld für ihre Förderungen erhält die Stiftung überwiegend vom Land NRW aus Lotterieerträgen von Westlotto, zunehmend aber auch aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins.

Quelle: RP
 
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