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Erkelenz
Ökumenischer Pilgerweg ins Braunkohlenland

Erkelenz. Kirchenkreis und Katholikenrat laden für Samstag zu Ortserkundungen und geistlichen Impulsen ein.

Zum Nachdenken über den "Raubbau an Natur und Mensch" (Superintendent Jens Sannig) will ein "Ökumenischer Pilgerweg" durchs Erkelenzer Braunkohlenland unter dem Thema "Bewahrung der Schöpfung" anregen, zu dem der evangelische Kirchenkreis Jülich und der Diözesanrat der Katholiken im Bistum Aachen für Samstag einladen. Ab 13.30 Uhr ist in der Kapelle von Immerath (neu) eine Ausstellung mit Arbeiten von Ellen Geiser geöffnet. Das Thema lautet "Das Stöhnen der Erde hören". Um 13.45 Uhr ist Treffen am Bahnhof Erkelenz, von dort startet der Bus nach Immerath (neu), später geht es weiter ins Tagesbaugebiet. In Immerath (neu) sind ab 14 Uhr ein liturgischer Impuls zum Klimaschutz mit Pfarrer Günter Salentin geplant, Hintergrund ist die Enzyklika von Papst Franziskus "Laudato si". Anschließend steht eine Ortserkundung auf dem Programm.

Um 15 Uhr geht es über Kuckum, Keyenberg und Venrath und zum Aussichtspunkt "Skywalk" am Tagebau Garzweiler. Ab 16.30 Uhr steht in Immerath (alt) ein Gespräch mit Landwirt Josef Porz auf dem Programm, der aus persönlicher Betroffenheit über die Umsiedlung sprechen wird. Um 17.30 Uhr heißt es bei einem Ortsrundgang "Ein letzter Blick auf den Ort, durch die zerstörte Heimat". Um 18.30 Uhr beendet eine "Andacht der Stille" an der alten Kirche in Immerath den Nachmittag. Es spricht Superintendent Jens Sannig.

(aha)
 
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