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Erkelenz
Open Stage: Wer gewinnt Jahresfinale?

Erkelenz: Open Stage: Wer gewinnt Jahresfinale?
Das Hückelhovener Quartett "Querbeat" zählte zu den jungen Talenten, die in der Erkelenzer Leonhardskapelle eine Bühne für einen Auftritt fanden. Für die Darbietungen gab es Punkte, die Besten treten zum Finale an. FOTO: LAASER (ARCHIV)
Erkelenz. Am 7. November treten die Gewinner der bisherigen Shows gegeneinander an. Jahresbilanz der neuen Reihe. Von Johanna Küppers

Die Veranstaltungen der Open-Stage-Reihe zeichnen sich vor allem durch eins aus: Hobbykünstler werden behandelt wie Profis. Zur offenen Bühne in der Leonhardskapelle kommen viele kreative Köpfe, die noch nie zuvor auf der Bühne standen. "Trotzdem bieten wir ihnen einen angenehmen Backstagebereich, mit Getränken und Speisen", sagt Frank Rimbach Organisator des Talentwettbewerbs. Die Wertschätzung zieht die Künstler an.

Seit September vergangenen Jahres verwandelte sich die Leonhardskapelle regelmäßig in einen Ort, an dem sich Künstler vor einem Publikum präsentieren konnten und von diesem Rückmeldung durch ein Punktesystem bekamen. In sieben Shows präsentierten sich 43 Acts aus den verschiedensten Bereichen wie Hobbymusiker, Literaten, Akrobaten, Tänzer, Komödianten. Aber auch professionelle Künstler, zum Beispiel Lisa Kos aus Aachen, waren mit dabei.

Überraschend für den Organisator Frank Rimbach war vor allem der Drang der Teilnehmer, dem Publikum eigene Werke zu präsentieren: "Wir haben erwartet, dass gerade Künstler, die ihren ersten Auftritt haben, erst einmal etwas Bekanntes neu interpretieren. Das war aber nicht so, viele zeigten eigene Werke."

Im Jahresfinale treten nun sechs Sieger der einzelnen Veranstaltungen gegeneinander an. Mit dabei sind: die Akustik-Punk Band "Herr Miesepeter" aus Jülich, der Frauenchor des Maximilian-Kolbe Gymnasiums, "Error" aus Wegberg und die Band "Unerhoert" aus Mönchengladbach. Weiterhin tritt das Duo "Nora & Tobi" an, welches von allen Künstlern die höchste Punktzahl erreichte. Pop-Rock wird präsentiert von der Band "Last Diary", die Erkelenzer Formation "Miss She & the Coconuts", schaffte es als letzte Gruppe ins Finale. Die Startplätze werden erst kurz vorher ausgelost. Der Sieger gewinnt einen Auftritt auf dem größten Kulturevent in Erkelenz, auf dem Lambertusmarkt.

Im bevorstehenden Finale treten nur Musiker gegeneinander an. Rimbach möchte das gerne ändern, erklärt aber auch, dass nicht alle Bewerber, wie beispielsweise Extremartisten, zu dem Wettbewerb zugelassen werden können. "Wir arbeiten daran, einige Poetry Slammer für uns zu begeistern, aber wir haben große Konkurrenz durch die Events in Aachen und Mönchengladbach. Außerdem kommen Slammer meist nur in Gruppen", sagt er.

Quelle: RP
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