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Erkelenz
Schallschutz für Erkelenzer Kindergärten

Erkelenz. Die stetige Geräuschkulisse in den Gruppen- und Mehrzweckräumen der Kindergärten ist auf Dauer ein Stressfaktor für Kinder und Erzieher. Das Bauamt der Stadt Erkelenz will deshalb mit neuen Schalldämmplatten eine "deutliche Verbesserung der Situation" erreichen, kündigte Amtsleiter Martin Fauck im Bauausschuss an.

Durchgeführt worden sei der Austausch kürzlich in den Kindergärten in Kückhoven und Hetzerath: "In weiteren Kindergärten soll es Schallschutzmaßnahmen in Form von Deckensegeln geben, wenn dort nur geringe Raumhöhen zur Verfügung stehen."

Tätig werden musste das Bauamt in einigen Kindergärten auch, wenn dort inzwischen Kinder unter drei Jahren betreut werden. "Das hat Auswirkungen auf die Anforderungen an die Treppengeländer", erklärte Fauck. Vorhandene Geländer wie im Kückhovener Kindergarten hätten einen oftmals zu großen Abstand zwischen den Stäben: "Kinder mit kleinem Kopfumfang laufen Gefahr, im Treppengeländer mit dem Kopf hängen zu bleiben." Die Stadt Erkelenz habe das Sicherheitsproblem in den Griff bekommen, indem die Stäbe mit Holzleisten ummantelt wurden: "Dadurch wird der Stababstand auf das erforderliche Maß verringert, und das lockert das Treppenhaus auch noch optisch auf."

(spe)
 
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