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Erkelenz
Schüler freuen sich über neuen Kletterpark

Erkelenz. Schulen danken den Fördervereinen und der Stadt. Von Niklas Senger

Die Grundschüler der Franziskus-Schule und der Astrid-Lindgren-Schule sind begeistert: Das Projekt Schulhof-Erweiterung ist abgeschlossen. Auf der bis vor kurzem noch öffentlichen Fläche am Erich-Wolff-Gässchen steht nun ein aus Holz gefertigter Kletterpark, der von den Kindern jede Pause genutzt werden kann.

Möglich war es, das Vorhaben umzusetzen, dank der Fördervereine beider Schulen sowie der Stadt Erkelenz, die die Kosten von rund 12 000 Euro jeweils zur Hälfte übernommen haben. Dafür haben sich die Schüler gestern persönlich bei den Verantwortlichen bedankt, indem sie eingeprobte Gesangseinlagen, darunter auch das Schullied der Astrid-Lindgren-Schule, zum Besten gaben. Ein besonderes Lob der beiden Schulleiterinnen Renate Funk (Astrid-Lindgren-Schule) und Hedwig Michalski (Franziskus-Schule) richtet sich an Kurt Nigl von der Stadtverwaltung, der nicht nur für die Planung, sondern auch für die reibungslose Umsetzung des Bauvorhabens verantwortlich ist. Die Arbeit der Fördervereine bestand größtenteils darin, Werbung zu betreiben, um Sponsoren zu gewinnen.

Die ersten Gespräche zu einer Schulhof-Erweiterung wurden bereits vor drei Jahren aufgenommen, weshalb Schüler der Astrid-Lindgren-Schule bei der Finanzierung mitgeholfen haben, die heute schon nicht mehr dort zur Schule gehen: Im September 2013 war ein Spendenlauf veranstaltet worden, bei dem alle Erlöse dem Kletterpark zugute kamen. Auch der Bund der deutschen Landjugend hat mit der Sanierung des Geländes dazu beigetragen, dass die Fläche nun optimal genutzt werden kann.

Den Schulhof auszuweiten, hat sich als notwendig herausgestellt, weil rund 500 Kinder an beiden Schulen angemeldet sind. Jedoch ist die Nachfrage am neuen Schulhof-Abschnitt so groß, dass zurzeit jeder Jahrgang einen eigenen Wochentag zugeteilt bekommen hat, an dem die Schüler den Kletterpark nutzen dürfen. Mit dem Resultat sind sowohl Lehrer als auch Schüler mehr als zufrieden. Neben einem Untergrund aus Rindenmulch in der Nähe der Klettermöglichkeiten wurde der neue Schulhof auch umzäunt. "Wir sind natürlich besonders auf die Sicherheit der Schüler bedacht", erklärte ein Vertreter des Fördervereins. Deshalb darf der Kletterpark auch nur unter Aufsicht betreten werden.

Quelle: RP
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