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Erkelenz
Schüler zum Träumen animiert

Erkelenz: Schüler zum Träumen animiert
Drittklässlerin Elina (acht Jahre) zeigte ihren Eltern, was sie sich unter ihrem "rosa Tag" vorstellt. Das Projekt war an der Luise-Hensel-Schule in Erkelenz entstanden. FOTO: Jürgen Laaser
Erkelenz. "Kunst(t)räume" war der Titel einer Projektwoche an der Luise-Hensel-Schule. Die Lehrer machten sich mit ihren Schülern auf den Weg, Träume zu haben, zu malen, zu benennen und als Objekte zu gestalten. Von Daniela Giess

Fantasievolle Unterwasserwelten im Schuhkarton, farbig gestaltete Vogelhäuschen und ein Flashmob zu Beethovens "Ode an die Freude": Für insgesamt 247 Mädchen und Jungen der Luise-Hensel-Schule stand während der Projektwoche nur ein einziges Fach auf dem Stundenplan - Kunst.

Als die Kinder jetzt die kreativen Ergebnisse ihrer Projektarbeit unter dem beziehungsreichen Motto "Kunst(t)räume" präsentierten, zeigte sich Gerdamarie Funke, die Konrektorin der Grundschule, stolz auf die gemeinsame Arbeit. Man habe "den Träumen auf die Spur kommen" wollen, um sie formulieren zu können, so die Pädagogin aus Erkelenz. Eltern, Geschwister und Großeltern waren für Samstagvormittag eingeladen gewesen, um die Ergebnisse gemeinsam zu bestaunen.

Träume in Wort und Bild festhalten - dieser Aufgabe hatte sich die Klasse 1a mit Lehrer Michael Reimann gestellt. "Bei uns geht's heute tierisch zu" verkündete die 1b. Klassenlehrerin Elke Egyptien hatte mit den Schülern Tierfiguren mit unterschiedlichen Techniken hergestellt. Bunte Vogelhäuser sowie Unterwasserwelten im Schuhkarton entstanden auf diese Weise. Bekannte Kinderbuch-Klassiker wie die Raupe Nimmersatt oder der Regenbogenfisch standen in der Klasse 1c unter der fachkundigen Anleitung der beiden Lehrerinnen Birgit Braun und Britta Regn im Mittelpunkt. Neben Wachsmalzeichnungen stellten die Erstklässler dabei Fensterdekorationen aus Pappe her.

"Einmal so frei sein wie ein Vogel": Susen Claßen und die 2a befassten sich intensiv mit dem als "Birdman" bekannten Künstler Hans Langner. In der Klasse 2b wurden dreidimensionale Figuren hergestellt in Anlehnung an Niki de Saint Phalle. Die französisch-schweizerische Malerin und Bildhauerin der Moderne (1930 bis 2002) ist in Deutschland vor allem durch ihre farbintensiven Nana-Figuren bekanntgeworden. Johanna Schwartz und ihre Kollegin Sonja Konietzko brachten den Nachwuchskünstlern bei, wie aus Recyclingmaterial ähnliche Figuren entstehen. Aus Papiertüten in verschiedenen Größen und Abfallsäcken bastelte die 3a mit Lehrerin Ulrike Steffens Tierfiguren und -masken, während Christina Hasch in der Klasse 3b kreative Texte sowie Bilder zum Begriff Freude gestalten ließ und einen ungewöhnlichen Flashmob zu Beethovens "Ode an die Freude" inszenierte.

"Glücks(t)räume": Philosophische Gedanken zum Thema Glück und Bilder aus Acrylfarben entwickelte die Klasse 4a von Katrin Landmesser. "Ab in die Zukunft" lautete das Motto in der 4b. Lehrerin Ramona Schnitzler forderte die Projektteilnehmer dabei auf, zehn Dinge für die eigene Zukunft in eine Box zu legen. Dabei stellten sie fest, wie wichtig es ist, Träume und Visionen zu haben. Die Schule der Zukunft wurde in der 4c mit Sabine Blaeser entwickelt. Motto: Kunst am Bau.

Quelle: RP
 
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