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Erkelenz
SPD fordert Andenken an Immeraths Mühle

Erkelenz. Stadt Erkelenz soll sich zu ihren Plänen äußern. Sozialdemokraten schlagen Künstlerwettbewerb vor.

Die SPD Erkelenz sieht nach wie vor die Notwendigkeit, der Umsiedlungs- und Widerstandsgeschichte gegen den Tagebau Garzweiler II "ein dauerhaftes Andenken in Form eines zur Immerather Mühle alternativen kulturellen Beitrags" zu sichern. Sie schlägt einen landesweiten Künstlerwettbewerb vor mit dem Ziel, das "früh am westlichen Ortseingang in Immerath (neu) erworbene Grundstück für die Errichtung eines der Größe des Grundstücks und der Bedeutung des Themas angemessenen Denkmals oder markanten Erinnerungsortes an die Umsiedlungs- und Widerstandsgeschichte zu nutzen".

Zunächst jedoch stellt SPD-Fraktionsvorsitzender Rainer Rogowsky an Bürgermeister Peter Jansen die im Stadtrat zu beantwortende Anfrage, "was die Stadtverwaltung mit dem Grundstück plant". Für die SPD hänge es von der Antwort ab, ihren Wettbewerbsgedanken weiter zu konkretisieren.

"Die SPD in Erkelenz hat sich mit der Frage nach einem Erinnerungsort beziehungsweise einem Denkmal an die Umsiedlung und die damit verbundenen persönlichen Verluste an Haus, Hof und Dorfgemeinschaft beschäftigt und sich dafür ausgesprochen, der Immerather Mühle - in welcher Form auch immer - in Immerath (neu) einen würdigen Platz zu geben", schreibt Rogowsky. "Der geplante neue Marktplatz in Immerath (neu) bietet hierfür Ansätze, ist aber zu klein, um die Dimension der gesamten Umsiedlung und vor allem des Widerstandes dagegen aufzuzeigen." Über das Thema der Immerather Mühle, "die immer mehr verfällt", solle in Immerath (neu) ein markanter Erinnerungsort geschaffen werden.

(spe)
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