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Erkelenz
SPD fordert mehr digitalen Wandel für Erkelenz

Erkelenz. Antrag auf freies WLAN in der Innenstadt. Auch Oberstufenschüler sollen profitieren. Von Andreas Speen

Starken Nachholbedarf sehen die Sozialdemokraten für einen digitalen Wandel in Erkelenz. Sie stellen deshalb einen Antrag an den Stadtrat auf freies WLAN in der Innenstadt, an Gymnasien sowie in Flüchtlingsunterkünften, und dass "Erkelenz endlich digital ausgebaut wird".

"Die Stadt muss sich dieser Entwicklung - endlich - stellen. Ein digitales Erkelenz ist nicht nur ein deutliches Zeichen von Bürgerfreundlichkeit, sondern auch ein wichtiger Faktor in der Weiterentwicklung des Stadtmarketings", erläutert Rainer Rogowsky den Antrag der von ihm geführten SPD-Fraktion im Stadtrat. "Erkelenz muss jetzt über das Angebot eines lediglich statischen Internetangebotes hinaus kommen."

Beantragt werden von der SPD kurzfristige Veränderungen und ein langfristiges Konzept, in dessen Erstellung möglichst viele Bevölkerungsgruppen einbezogen werden sollen. Beschließen soll der Stadtrat, dass auf dem Marktplatz, dem Johannismarkt und dem Franziskanerplatz den Bürgern und allen Gästen freies WLAN durch die Stadt Erkelenz angeboten wird. Zu prüfen seien weitere innerstädtische Orte, an denen ein ebensolches Angebot gemacht werden könnte. Den "seit beinahe zwei Jahren ,dahin dümpelnden' Bemühungen, auf dem Marktplatz ein freies WLAN zu ermöglichen", müssten Taten folgen.

Die Stadtverwaltung soll des Weiteren die Möglichkeiten prüfen, insbesondere die Aufenthaltsräume der Oberstufenschüler der Gymnasien mit freiem WLAN auszustatten und die Schulleitungen und die Schülervertretungen in dieses Verfahren einbeziehen. Dazu schränkt Rogowsky jedoch ein: "Unser Antrag verfolgt ausdrücklich nicht das Ziel, den Weg für eine grundsätzlich freie Nutzung von Handys beziehungsweise Smartphones im weiteren Schulgebäude oder auch den Klassen zu ebnen."

Zum digitalen Wandel, wie ihn sich die SPD für Erkelenz wünscht, gehört auch, dass das Internetangebot der Stadtverwaltung auf der Startseite um ein Modul "Entscheidungen in den Ausschüssen und im Rat" erweitert werden soll. "Dieses Angebot wird mindestens drei Tage vor und zwei Wochen nach den Sitzungen mit den drei offensichtlich für die Bürgerschaft interessantesten und wichtigsten Entscheidungen angereichert und zugleich um die interaktive Möglichkeit, Kommentare dazu abzugeben, erweitert", formulieren die Sozialdemokraten ihre Idee.

Quelle: RP
 
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