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Kreis Heinsberg
Azubis der Heinrichs Gruppe starten zum Spendenlauf

Erkelenz. Unter dem Motto "Ich mööch zo Fooß noh Kölle jonn" findet Ende April ein Spendenlauf aller Auszubildenden der Heinrichs Gruppe zum Kölner Dom statt. Wenn am Freitag, 27. April, morgens um 7 Uhr am Kreuzrather Hof ein Schuss zu hören ist, liegen vor den mehr als 140 Läuferinnen und Läufern 95 Kilometer und rund zehn Stunden bis zum Ziel. Der Azubitag der Heinrichs Gruppe führt die Auszubildenden und Praxisanleiter der Heinrichs Gruppe in diesem Jahr zum Kölner Dom.

"Es ist ein Staffel-Spendenlauf, mit dem wir Gesundheit fördern, Geschichte entdecken und Gutes tun", sagt Björn Cranen, Ausbildungsbeauftragter der Heinrichs Gruppe. Es war seine Idee, diesen Lauf zu organisieren, bei dem jeder Teilnehmer seine gelaufenen Kilometer an Freunde, Familie und Unternehmen verkauft, so dass am Ende eine möglichst hohe Spendensumme zusammen kommt. "Die Spenden gehen nach dem Lauf zu drei gleichen Teilen an bedürftige Menschen. In der Gemeinde Gangelt erfüllen wir einem an Multiple Sklerose erkrankten Mädchen den Wunsch, noch einmal einen Urlaub am Meer zu verbringen, in Bedburg unterstützen wir eine Flüchtlingsfamilie aus Syrien, und in Bergheim geht die Spende an den Verein Zauberwald, der Ferienfreizeiten für Kinder aus sozial schwachen Familien organisiert", berichtet Cranen. Am Spendenlauf beteiligt sich auch die Kreissparkasse Köln mit einer Spende.

Da solch ein Lauf - vor allem, was die Streckenführung betrifft - nicht ganz einfach zu organisieren ist, wird die Heinrichs Gruppe von Achim Tholen (Laufschule "Laufen für Jedermann" und Organisator des Selfkantlaufs) unterstützt. Er ist die Strecke im Vorfeld mit dem Fahrrad abgefahren und hat die Läufer nach Etappen eingeteilt. Tholen und Cranen werden die Läufer mit dem Fahrrad begleiten, zudem stehen Klein- und Reisebusse für den Transport bereit.

"Ein Großteil der Strecke verläuft über die Via Belgica, die in römischer Zeit eine der wichtigsten Fernstraße war, die Köln mit der Atlantikküste verbunden hat", erzählt Tholen. Die Abschnitte der Route, die nicht direkt auf der römischen Staatsstraße geführt werden können, verlaufen in Bögen und Schleifen der Römerstraße und kreuzen sie mehrfach.

Beim Einlauf auf der Kölner Domplatte werden die drei letzten Läufer im Spalier vom Team empfangen und übergeben die Spendenschecks an Vertreter der drei Projekte, die gefördert werden.

Quelle: RP
 
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