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Hückelhoven / Heinsberg
Azubis - stark in der sozialen Woche

Erkelenz. Wie jedes Jahr haben die Auszubildenden von Mehler Texnologies eine "soziale Woche" absolviert, in der sie karitative Projekte unterstützten. Dazu wurden die sechs angehenden Industriekaufleute Glena Poschen, Simon Roebers, Elena Seidenberg, Alexander Lobback, Katrin Rütten und Daniel Frenken eine Woche lang freigestellt.

Jeweils drei Azubis halfen in der Tafel in Heinsberg aus und in der SPS Foundation, einem gemeinnützigen Verein, der Flüchtlinge unterstützt.

Bereits einige Wochen vor Beginn fangen die Azubis mit den Planungen an. Das heißt, es müssen zwei Organisationen ausgesucht und alles besprochen werden. Dadurch bauen die Azubis ihre persönlichen und sozialen Kompetenzen aus.

Immer wieder hört man von unzureichender Versorgung der Hilfesuchenden. Vielen Flüchtlingsheimen mangelt es nicht nur an finanziellen Mitteln, sondern auch an Freiwilligen, die vor Ort mit anpacken. Darum haben die Azubis sich klar für die Unterstützung der Flüchtlinge ausgesprochen.

Dazu haben sie Einblicke in die Notunterkunft Niederheid und in eine Flüchtlings-WG in Lindern bekommen und halfen dort mit. Neben dem Kochen, Spielen und Deutsch lernen bekamen die Azubis einen Einblick in die Flüchtlingslage.

Doch nicht nur Flüchtlinge, auch sozial benachteiligte Menschen gibt es viele in der Gesellschaft. Um auch ihnen zu helfen, gingen die Azubis zur Tafel in Heinsberg. Dort sammelten sie in Supermärkten Nahrungsmittel ein, die normalerweise in Containern landen. Erschreckend ist, welche Mengen an noch verzehrbaren Lebensmitteln weggeworfen werden.

Das Ziel der sozialen Woche ist, dass die Azubis durch das eigenständige Planen und Durchführen dieses Projektes lernen, was es heißt, Verantwortung zu übernehmen. Außerdem werden sie gefordert und entwickeln sich weiter.

Daher ist es gut, dass Mehler den Azubis die Zeit gibt, sich sozial zu engagieren. Aus diesem Grund wird dieses Projekt schon seit drei Jahren durchgeführt und hinterlässt sowohl bei den Azubis als auch bei den Kollegen einen guten Eindruck, so dass jeder bereit war, eine Kleinigkeit zu spenden.

Quelle: RP
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